Kabel BW will ab 2008 Gewinne erzielen

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Stuttgart – Der Umsatz für das abgelaufene Geschäftsjahr des süddeutschen Kabelkonzerns betrug 289 Millionen Euro. Mit 227 Millionen Euro generierten die Heidelberger den Großteil aus dem angestammten Kabelmarkt – doch auch andere Geschäftsbereiche trugen ihren Teil bei.

So generierte der Pay-TV-Bereich zwölf Millionen Euro Umsatz, und aus dem Geschäft mit Internet und Telefon über das Kabelnetz gelangten 23 Millionen Euro in die Kabel BW-Kassen. Die übrigen 17 Millionen Euro verbuchte das Unternehmen unter Sonstiges und Einspeisungen.

Dies hat jedoch nicht gereicht, um Kabel BW aus den roten Zahlen zu führen, auch im abgelaufenen Geschäftsjahr mussten die Konzernchefs einen nicht bezifferten Verlust hinnehmen. Dieser entstand jedoch vor allem aus den sehr hohen Investitionsaufwendungen in die Modernisierung der Kabelnetze.
 
Diese Ausgaben sind dringend notwendig, um das Kabelnetz internetfähig zu machen und damit für die Zukunft zu sichern. Und auch in diesem und dem nächsten Jahr soll weiter viel Geld in den Netzausbau fließen, so hat der Kabelkonzern angekündigt, 2007 und 2008 je mehr als 100 Millionen Euro dafür veranschlagt zu haben. Dennoch strebt die Kabel BW-Spitze bereits für 2008 die Gewinnzone an.
 
Der Lohn aller Mühen: Mit Ende des dritten Quartals 2008 sollen 90 Prozent des Kabel BW-Netzes modernisiert sein. Und dann könnten sich die Investitionen richtig auszahlen: Bis 2010 will das Unternehmen die Zahl seiner Kunden, die zugleich schnelles Breitband-Internet, Telefon und TV nutzen, auf 550 000 verfünffachen. Verdoppelt werden soll auch die Zahl der Abo-TV-Kunden auf 240 000. Der Umsatz wird dann nach den Vorstellungen des Kabel BW-Geschäftsführers Klaus Thiemann von derzeit rund 300 Millionen Euro auf über 550 Millionen Euro steigen. [lf]

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