Kabel Deutschland kann Verluste eindämmen

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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München – 26,8 Millionen Euro Verlust schreibt Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber bis zum Ende des Jahres 2006. Auch wenn diese Zahl nur die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres wiedergibt, lässt sich ein Positivtrend erkennen.

So standen noch im gesamten Geschäftsjahr 2005/2006 76,8 Millionen Euro auf der Verlustseite. Dafür ist aber auch das EBITDA-Ergebnis rückläufig: Bis Ende des dritten Quartals beträgt der Wert 290 Millionen Euro, was einen deutlichen Rückgang zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum bedeutet – damals erzielte man noch ein 309,2 Millionen Euro vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.

Die EBITDA-Marge lag bei 35,6 Prozent verglichen mit 41,1 Prozent im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Rückgang resultiert laut Kabel Deutschland insbesondere aus dem teuren Netzausbau und den Anlaufverlusten in Folge der Gewinnung von Neukunden.
 
Diesen Trend findet man beim Umsatz bestätigt: Um acht Prozent konnte der Kabelriese seinen Ertrag im bisherigen Geschäftsjahr auf 813,2 Millionen Euro steigern, in den ersten drei Quartalen des vergangenen Geschäftsjahres 2004/2005 waren es noch 752,7 Millionen Euro. [lf]

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