Kabel Deutschland plant Börsengang jetzt für 2006

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Die Eigentümer des führenden deutschen TV-Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland sehen einen Börsengang des Unternehmens erst 2006 oder 2007.

Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland wollen die Eigner erst die Erfolge ihrer Investitionen abwarten.
 
„Wir investieren jetzt noch in die zukünftigen Produkte, deren Erfolg nicht vor dem kommenden Jahr sichtbar wird“, heißt es in Kreisen der Kabel Deutschland-Eigner. Dann könne sich je nach Marktsituation auch eine Chance für den Gang an die Börse bieten. „Jetzt spiegeln sich unsere Investitionen und der Wert der neuen Produkte – wie schnelles Internet und Digital-Fernsehen – noch nicht ausreichend wieder“, heißt es. Die Finanzinvestoren Goldman Sachs, Apax und Providence kontrollieren Kabel Deutschland seit 2003.
 
Das Kabelinvestment wirft den Investoren damit deutlich später als erwartet die erhofften Gewinne ab. Ursprünglich hatten sie Kabel Deutschland schon im ersten Halbjahr dieses Jahres an die Börse bringen wollen. Doch ihren Plan für den Ausstieg aus dem Unternehmen zogen die Investoren im November vergangenen Jahres zurück. Der Grund dafür liegt vor allem im Scheitern der Übernahme der drei kleineren Rivalen Ish aus Nordrhein-Westfalen, Hessens Iesy und Kabel Baden-Württemberg. Das Kartellamt hatte diese Zukäufe untersagt.
 [mg]

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