Kabel Deutschland: Verbraucherschützer raten erneut zum Widerspruch

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Berlin – Nicht verunsichern lassen sollen sich Kabel Deutschland-Kunden von der Drohung des Kabelriesen, den Vertrag zu kündigen, falls die Haushalte der Preiserhöhung widersprechen. Dieser Meinung sind die Experten von der Verbraucherzentrale Berlin e. V.

„Es ist nicht ernsthaft damit zu rechnen, dass Kabel Deutschland diese Drohung wirklich wahr werden lässt – kein Unternehmen kann es sich leisten, plötzlich so viele Kunden zu verlieren“, so Gabriele Francke von der Verbraucherzentrale Berlin. Deswegen raten die Verbraucherschützer auch weiterhin Kabel Deutschland-Kunden, sich gegen die Preiserhöhung schriftlich zu wehren.

Kabel Deutschland räumt hierfür eine Widerspruchsfrist von vier Wochen ein. Diese Frist beginnt nicht mit dem Datum des Briefs, sondern ab dem Zeitpunkt, an dem das Schreiben beim Kunden eingetroffen ist. Wie DIGITAL FERNSEHEN bereits berichtete, schlägt der Kabelriese mittlerweile aufgrund der kritischen Stimmen aus dem Medienbereich sowie von Verbraucherschützern mildere Töne an.

Seit Anfang Dezember verschickt Kabel Deutschland an seine Kunden das Angebot, den analogen Kabelanschluss auf einen digitalen Anschluss umzustellen. Gleichzeitig wird eine Preiserhöhung des analogen Anschlusses um 2,77 Euro zum 1. März 2007 angekündigt, wenn der Kunde dieser Preiserhöhung nicht widerspricht.
 
Die Verbraucher, die von dieser Widerspruchsmöglichkeit Gebrauch gemacht haben, waren dann sehr irritiert, als Kabel Deutschland im Antwortschreiben die Kündigung des Kabelanschlusses in Aussicht stellte. [lf]

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