Kabelkiosk weitet Endkundengeschäft aus

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Köln – Eutelsat erweitert das aus der Fußball-Vermarktung im Kabelkiosk bekannte „Durchleitungsmodell“. Somit bietet Eutelsat interessierten Kabelnetzbetreibern an, ihnen die Vermarktung sowie die Betreuung der Endkunden abzunehmen.

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Bisher war es so, dass sich der Kabelkiosk eher aus dem Endkundengeschäft heraushalten und nur für die kleinen Kabelanbieter die Sender liefern wollte, die diese dann in Eigeninitiative an ihre Kunden bringen sollen. Dieses so genannte Wiederverkäufermodell wird Eutelsat auch weiterhin beibehalten.

„Wir implementieren ein weiteres Geschäftsmodell, das auf der ausdrücklichen Nachfrage vieler Netzbetreiber basiert, die sich auch bei der Vermarktung auf einen unabhängigen, starken Partner verlassen wollen“, betonte Martina Rutenbeck, Geschäftsführerin der Eutelsat Visavision GmbH.
 
Diese neue Strategie ermöglicht den Kunden der teilnehmenden kleinen Kabelnetzbetreiber neben Arena zukünftig auch die Unterhaltungspakte Family, Sports, MTV Tune-Inn sowie die Fremdsprachenpakete direkt beim Kabelkiosk zu bestellen.
 
Mit dem Durchleitungs-Modell stärkt der Eutelsat Kabelkiosk die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen Netzbetreiber, die häufig weder über das Know-How noch die finanziellen und personellen Kapazitäten verfügen, eine umfassende Vermarktung der TV-Angebote zu gewährleisten. Laut Eutelsat benötigen Netzbetreiber bei diesem Modell nur geringe Investitionen an ihrer Kabelkopfstelle.

Zugleich entfällt ihr Vermarktungsrisiko bei einer garantierten Umsatzbeteiligung. Die Kundenverwaltung, Rechnungsstellung, das Inkasso, die Kunden-Hotline sowie weitere Dienstleistungen, wie etwa die Koordination von Logistik und Lagerhaltung von Receivern und Smartcards übernimmt der Kabelkiosk. Zudem entstehen den Partnern keine Kosten für Werbung und Marketing.
 
Zur Zeit arbeitet der KabelKiosk bereits mit mehr als 190 Netzbetreibern in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Dänemark zusammen. Zum Angebot des Kabelkiosk gehören inzwischen fast 60 deutsche und internationale digitale TV-Programme. [lf]

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