Kabelnetzbetreiber pushen Triple Play

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Berlin/ München – Die Mitglieder des Deutschen Kabelverbands – Kabel Deutschland, Kabel BW, Iesy und Ish – werden im laufenden Jahr ihre ursprünglichen Ausbaupläne zur Einführung von Internet und Telefondiensten über die Fernsehkabelnetze um mehr als eine Million Haushalte übertreffen.

Damit können die großen Kabelnetzbetreiber Ende dieses Jahres bundesweit 5,8 Millionen Haushalte zusätzlich zu den klassischen Rundfunkdiensten auch mit Internet und Telefon aus dem Kabel versorgen. Dieses Ergebnis gibt der Deutsche Kabelverband anlässlich der Medientage München bekannt. Zeitgleich zum Beginn der Medientage München starten die Mitglieder des Deutschen Kabelverbands eine gemeinsame Vermarktungs-Offensive, die Internet und Telefon aus dem Kabel bundesweit als DSL-Alternative bekannt machen soll.
 
Wie Rüttger Keienburg, Präsident des Deutschen Kabelverbands, kommentierte, hänge spätestens 2011 das Produktivitätswachstum laut OECD auch in Deutschland zu einem Drittel vom Zugang zum breitbandigem Internet ab. Laut Keienburg seien es die Kabelnetzbetreiber, die jetzt die bisherige Schlusslicht-Stellung Deutschlands im Breitband-Wettbewerb aufbrechen würden, in dem sie erstmals eine echte Alternative zum DSL-Monopol schafften. Der Abbau, so Kreienburg weiter, von medienpolitischer Überregulierung und einseitiger Benachteiligung, etwa im Urheberrecht, sei dringend erforderlich, um erfolgreich zu sein. [mg]

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