Kabelverband beklagt veraltete Regulierungsbestimmungen

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Luxemburg – Seine Forderung nach einer infrastrukturneutralen Regulierung hat der Präsident des Deutschen Kabelverbands Rüttger Keienburg erneuert.

Damit würde ein positives Klima für weitere Investitionen geschaffen und somit der Infrastrukturwettbewerb gefördert. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Kabelnetzbetreiber seien in Zeiten von Triple-Play, also dem Angebot von Telefon, Internet und Fernsehen aus einer Hand, nicht mehr zutreffend.

Es ginge laut dem Präsidenten des Deutschen Kabelverbands heute für die Kabelunternehmen nicht mehr nur um Fernsehen, sondern um den Zugang des Verbrauchers zu Triple Play. „Die Kabelnetzbetreiber stellen sich“, so Keienburg, „der realen digitalen Wettbewerbsituation von 2007, während die Rahmenbedingungen, aber auch der Blickwinkel von Regulierung und Politik größtenteils unverändert auf den analogen Fernsehempfang der Achtzigerjahre gerichtet bleiben.“
 
An dieser Stelle sieht Keienburg Politik und Regulierung gleichermaßen in der Verantwortung, den Kabelnetzbetreibern mehr Bewegungsfreiheit und mehr Planungssicherheit für weitere Investitionen zu ermöglichen. [lf]

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  • Empfang_Kabel_Artikelbild: © soupstock - Fotolia.com

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