KDG lädt Hersteller zum Receiverworkshop

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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München – Firmen können ihre Digitalempfänger künftig selbst zertifizieren und schneller auf den Markt bringen.

Kabel Deutschland verzichtet künftig, wie berichtet, auf eigene Zusatzspezifikationen bei den digitalen Set-Top-Boxen und überlässt das Receivergeschäft komplett dem Markt. Das ist auch nötig, da es für den Bereich Kabelempfang bisher in Deutschland nur sehr wenige Empfangsgeräte gibt – im Gegensatz zum Sat- und terrestrischen Empfang. Um möglichst schnell die Hersteller zum Bau von weiteren Kabelmodellen zu bewegen, veranstaltete Kabel Deutschland vor einigen Tagen in München einen Receiverworkshop. Den Herstellern wurde die Funktionsweise der ab sofort geforderten Selbstzertifizierung erklärt. Nicht mehr Kabel Deutschland prüfe ein Gerät auf die Einhaltung spezieller Funktionen wie Jugend- oder Kopierschutz (Macrovision-Signal auf den Scartbuchsen). Nun teilen die Hersteller dem Kabelnetzbetreiber nur noch mit, dass ein neues Gerät dies einhalte. Andere Kabelnetzbetreiber wie Kabel Baden-Württemberg hatten schon immer auf einen freien Receivermarkt gesetzt. [sh]

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  • Empfang_Kabel_Artikelbild: © soupstock - Fotolia.com

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