Medienanstalten: Arena-Einspeisung soll einfacher werden

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Die Anforderungen von Arena und Eutelsat an die mittleren und kleinen Kabelanlagen im Zusammenhang mit der Einspeisung von Arena seien nicht umsetzbar.

Dies kritisierten die drei mitteldeutschen Landesmedienanstalten in einem gemeinsamen Brief an Arena und Eutelsat.

Die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien, die Thüringer Landesmedienanstalt und die Medienanstalt Sachsen-Anhalt fordern eine Vereinfachung der Vertragskonditionen für die kleinen Netzbetreiber. Bisher verlangt Arena von den Kabelbetreibern, dass sie das Arena-Paket aktiv vermarkten und darüber hinaus eine monatliche Garantiezahlung leisten.
 
Nun argumentieren die Medienanstalten, dass viele kleine Netzbetreiber dies gar nicht bewerkstelligen könnten. Zunächst fehlt ihnen ganz einfach das Personal sowie das Know-how für eine Marketingabteilung zur Vermarktung des Arena-Angebots. Viele der Netze werden von kleinen Vereinen und Gemeinschaften geleitet, die häufig auf ehrenamtliche Personalstrukturen basieren. Darüber hinaus seien auch die monatlichen Garantiezahlungen an Arena und Eutelsat für die kleinen Betreiber finanziell schlicht nicht tragbar.
 
Deswegen bestehe das große Risiko, dass die kleinen Anbieter Arena nicht zeigen könnten, was weder im Sinne von Arena noch der Wunsch der Kunden ist. Um dies zu verhindern, schlagen die drei Medienanstalten vor, dass Arena erwägen soll, die Anforderungen für die kleinen Betreiber wegfallen zu lassen. [lf]

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