Netzbetreiber und Privatsender einig über Digitaleinspeisung

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Berlin – Kabelnetzbetreiber und private Fernsehanbieter wollen die digitale Programmverbreitung künftig gemeinsam koordinieren und vorantreiben.

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Dies ist das Ergebnis eines ersten Gipfeltreffens der Spitzenvertreter des Deutschen Kabelverbandes und des VPRT, der Interessenvertretung der privaten elektronischen Medienunternehmen, am vorvergangenen Mittwoch in Berlin. Beide Verbände sehen dabei in einem zügigen Ausbau des digitalen Programmangebots – unter Einbezug auch des sogenannten Simulcast-Verfahrens – eine zentrale Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Kabels. Gemeinsames Anliegen ist hierbei Transparenz und Abstimmung in Fragen der technischen Standards. Ferner treten VPRT und der Deutsche Kabelverband für einen diskriminierungsfreien Zugang analoger und digitaler Programmangebote ein.
 
Details eines Umstiegsszenarios von analog auf digital, das schrittweise den Schwerpunkt auf die digitale Programmverbreitung legt, sollen durch gemeinsame Arbeitsgruppen beider Verbände erarbeitet werden. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sollen in die Detailplanung umfassend einbezogen werden. Wichtige Impulse versprechen sich der Deutsche Kabelverband und der VPRT durch einen umfassenden Dialog mit den Marktpartnern wie den Netzebene 4-Betreibern, der Geräteindustrie und dem Handel sowie in einer abgestimmten Kommunikation zu gemeinsamen Zielstellungen gegenüber Politik und Verbraucher. [fp]

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  • Empfang_Kabel_Artikelbild: © soupstock - Fotolia.com
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