Primacom ist finanziell saniert

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Mainz – Die finanzielle Umstrukturierung hat der Kabelnetzbetreiber erfolgreich abschließen können.

Wie das Unternehmen mitteilte, sei das sogenannte ‚Closing‘ heute erfolgt. Nach langen Verhandlungen und zähem Ringen steht das Unternehmen nun wieder auf sicheren finanziellen Beinen.Eine große Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat dem Unternehmen in ihrem Gutachten – im Zuge der neuen Finanzierung – solide Vermögens- und Kapitalverhältnisse bestätigt.
 
Für das erfolgreiche Closing gibt es mehrere wichtige Grunde: zum erste der Verkauf der niederländischen Tochtergesellschaft N.V. Multikabel Alkmaar für 515 Millionen Euro an die Amsterdamse Beheer- en Consultingmaatschappij B.V. und Christine Beheer -en Adviesmaatschappij B.V., Gesellschaften, zum zweiten die Ablösung des Vergleichs mit den Second Secured Lenders in Höhe von 375 Millionen Euro und zum dritten dieAblösung der Senior Lenders-Verbindlichkeiten in Höhe von 462 Millionen Euro.
 
Die Finanzierung erfolgt über einen neuen Senior Kreditder ING Bank N.V. in Höhe von 280 Millionen Euro zuzüglich einem Overdraft von 20 Millionen Euro. Die Gesamtfinanzierung wird der Gesellschaft zu marktgerechten Konditionen gewährt.
 
In eine finanzielle Schieflage war Primacom geraten, weil ausländische Investoren darauf bestanden, dass Primacom den niederländischen Kabelnetzbetreiber Multikabel kaufen sollte. Der Kredit war mit 20 Prozent Zinsen belegt, ein Zinssatz, den kaum ein Unternehmen in der Lage zu zahlen ist. So verschuldete sich der in Mainz ansässige Kabelanbieter immens. Durch die Umschreibung der Kredite sowie des gewinnträchtigen Verkaufs von Multikabel ist die Zukunft des Unternehmens nach eigenen Angaben mit dem Abschluss des Closings gesichert.
 
 
 
 [mg]

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