Primacom wehrt sich gegen Orion-Übernahmeangebot (Update)

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Mainz – Die Primacom hat neue Aktien ausgegeben und damit den bisherigen Anteil von Orion Cable unter die wichtige 25-Prozent-Grenze gedrückt. Damit hält Orion Cable nun keine Sperrminorität mehr.

Mithilfe der Sperrminorität kann ein Anteilseigner bei Abstimmungen einen bestimmten Beschluss verhindern. Damit kann der deutsche Kabelnetzbetreiber nun wohl wieder freier entscheiden, insbesondere auch darüber, wer denn neuer Eigentümer werden soll.

Dieser Schachzug kommt, nachdem Orion Cable für die restlichen Aktien ein öffentliche Kaufangebot gemacht hat (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Bisher war Orion mit 25,3 Prozent an der Primacom beteiligt, jetzt sind es noch 24,52 Prozent.
 
Nach derzeitigem Stand wird das Orion-Angebot wohl scheitern: Wie der Kaufinteressent im Rahmen des Übernahmeverfahrens erklären musste, konnten in der ersten Woche des Angebots nur 560 Aktien (<0,01 Prozent) eingesammelt werden. Nachdem Kabel Deutschland dem bisherigen Großaktionär Wolfgang Preuß zwölf Euro pro Aktie bezahlt hatte, scheint kein Aktionär bereit zu sein, die Anteile für zehn Euro an Orion abzugeben. [lf]

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