ProSiebenSat.1-Chef de Posch ist sauer auf Kabel Deutschland

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Zwischen dem größten Privat-TV-Anbieter sowie dem größten Kabelnetzbetreiber Deutschlands ist ein Streit um die künftigen Einspeisegebühren entbrannt.

Im Streit mit den Kabelnetzbetreibern über die Kosten für die digitale Einspeisung der Programme hat der ProSiebenSat.1-Vorstandschef Guillaume de Posch den Ton verschärft. „Die glauben wahrscheinlich, wir könnten nicht rechnen“, sagte de Posch dem Hamburger Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“. Hintergrund der schon länger schwelenden Auseinandersetzung ist der Plan des Marktführers Kabel Deutschland (KDG), die analogen Einspeisegebühren, die auch Richtschnur für die digitalen sind, deutlich zu erhöhen. De Posch zum „Spiegel“: „Wir wollen nur ein Geschäftsmodell, mit dem beide leben können. Der Marktführer Kabel Deutschland hat zwar behauptet, er würde die digitalen Programme kostenlos einspeisen. Gleichzeitig aber will er die analogen Gebühren für unsere fünf Sender um 34 Prozent erhöhen.“ Er hoffe aber auf eine Einigung im nächsten Jahr. [sh]

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  • Empfang_Kabel_Artikelbild: © soupstock - Fotolia.com

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