Unitymedia reduziert sein analoges Angebot

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Das Ende des analogen Kabels kündigt sich an: Am Dienstag verschwinden sechs Regionalkanäle aus dem Analog-Angebot von Unitymedia.

Die Digitalisierung des Kabelfernsehens ist im vollen Gange. Am 30. Juni 2017 will Unitymedia sein TV-Programm eingestellt haben und das Fernsehangebot ausschließlich digital verbreiten. Im Zuge der Analogabschaltung reduziert der Kabelanbieter nun sein analoges Senderangebot weiter.

Ab Dienstag fallen im analogen Angebot das Bayerische Fernsehen, Channel 21 und sonnenklar TV weg. Je nach Region verschwinden auch Juwelo, DMAX und Servus TV. Auch die Regionalsender in Baden-Württemberg stellen ihre 24-Stunden-Verbreitung ein, sie müssen sich dann ein zweistündiges Programmfenster bei Tele 5 teilen. Im Herbst werden die Regionalsender dann bei Unitymedia sogar in HD-Qualität eingespeist.
 
Unterstützung erfährt der Umstieg vom analogen auf das digitale Fernsehen von den zuständigen Medienanstalten. So stellt die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) auf ihrer Homepage zahlreiche Fragen und Antworten zur Analogabschaltung bereit.
 
Im Juni 2015 hatte Unitymedia als erster deutscher Kabelnetzbetreiber mit der sukzessiven Abschaltung seines Analog-Programms begonnen. Damit hat sich der Netzbetreiber zum Vorreiter der Analogabschaltung in Deutschland gemausert. Bis Mitte 2017 soll die Umstellung abgeschlossen sein. Im hessischen Hanau soll im Rahmen eines Pilotprojektes die Volldigitalisierung bereits diesen Herbst realisiert werden, damit die Erfahrung zu einem gelungenen Umstieg im restlichen Unitymedia-Verbreitungsgebiet beitragen kann. [kw]

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13 Kommentare im Forum

  1. ... da die im Artikel genannte LFK-Website nicht verlinkt wurde -> LFK - Pressemitteilung Detailansicht
  2. Sollte wohl eher heißen "Unitymedia streicht analoge Programme aus dem Angebot". Froh wären sie wenn sie Ausgaben "reduzieren" könnten oder Mitarbeiter raus-reduzieren könnten auf einfachem Weg ..... Die Reduktion ist aber gegen den Kunden (weil sie die frei werdenden Bandbreite auch wohl nicht so schnell wieder mit etwas sinnvollem belegen werden - abgesehen davon das viele wohl wirklich noch analog empfangen) und nur gut für UM.
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