Verbraucherzentrale Berlin kritisiert Kabel Deutschland (Update)

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Berlin – Die Verbraucherzentrale Berlin hat die aufgezwungene Preiserhöhung des analogen Kabelanschlusses gerügt. Gleichzeitig haben die Verbraucherschützer die Kabel Deutschland Kunden aufgerufen, Widerspruch einzulegen.

Vor allem die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kabel Deutschland, die eine automatische Vertragsumstellung ohne die Zustimmung der Kunden erlauben, würden die Verbraucher in „unangemessener Weise“ benachteiligen. Deswegen hält die Verbraucherzentrale Berlin diese automatischen Vertragsumstellungen für „unwirksam“.

Kunden, die bis zum 1. März der Umstellung widersprechen, dürften nach Angaben der Verbraucherschützer nicht außerordentlich zu diesem Termin gekündigt werden. Kabel Deutschland habe allerdings das Recht zu einer ordentlichen Kündigung mit den im dem Vertrag vorgesehenen Kündigungsfristen, so die Verbraucherschützer.
 
Nach Aussage des Unternehmenssprechers gegenüber DIGITAL FERNSEHEN behält sich Kabel Deutschland dieses Recht auch vor. Es handele sich bei dem Vorgang nicht um eine Vertragserweiterung, sondern in erster Linie um eine Preisanpassung.
 
Hintergrund der Kritik ist die Ankündigung von Kabel Deutschland, ab dem 1. März 2007 den analogen Kabelanschluss um 2,77 Euro auf den Preis des digitalen Kabelanschlusses anzuheben (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Damit macht der Kabelriese ernst und versucht, die Digitalisierung seiner Netze voranzutreiben. [lf]

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