Verschmelzung mit Primacom ermöglicht Orion Einsparungen

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Mainz/Luxemburg – Erhebliche Kosteneinsparungen sowie weitere Einnahmequellen können Orion Cable aus der Verschmelzung mit den Primacom-Kabelnetzen erwachsen.

Dies beginnt bei der Produktplattform und geht über das einheitliche Internet-Backbone über die verschiedenen Netzebenen des Kabels. Durch den Zusammenschluss hält Orion jetzt deutlich größere Abschnitte des in Deutschland in vier Ebenen unterteilten Kabelnetzes in bestimmten Ballungsgebieten in einer Hand.

Eine Konzentration ermöglicht hier deutliche Kostenvorteile sowie die Möglichkeit, in Technologien wie den für das Internet notwendigen Rückkanal zu investieren, der über mehrere Netzebenen angelegt ist. Denn dann entfallen einerseits langwierige Verhandlungen mit den Eigentümern der anderen Netzebenen, andererseits muss dann bei den Einnahmen nicht geteilt werden, was die Netze deutlich lukrativer macht.

Auf diese Weise können Regionen, die isoliert als so genanntes Inselgebiet existiert haben, nun integriert, modernisiert und damit deutlich profitabler geführt werden. Derartige Marktbereinigungen finden derzeit im gesamten Kabelmarkt in Deutschland statt. Gleichzeitig steigt die Netzsicherheit, so dass es seltener zu Ausfällen kommt, die deutlich schneller behoben werden können.
 
Selbstverständlich sinken die Netzbetriebskosten durch den Zusammenschluss erheblich. Energie, der Signalbezug, Investitionen in die Infrastruktur und die Kosten für Material und Dienstleistungen werden relativ gesehen sinken, was die Profitabilität erhöht. Damit bringt die Primacom-Übernahme Orion Cable deutlich mehr als die nominalen 1,2 Millionen Kabelhaushalte. [lf]

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  • Empfang_Kabel_Artikelbild: © soupstock - Fotolia.com

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