Wende auf Kabelmarkt nur mit Finanzinvestoren möglich

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Berlin/London – Eine Verdopplung der Umsätze konnten die europäischen Kabelnetzbetreiber im Zeitraum zwischen 2000 und 2006 verbuchen. Ende 2006 lag der Gesamtumsatz damit bei rund 17 Milliarden Euro.

Wie aus dem jährlichen Branchenreport „The European Broadband Cable 2007“ hervorgeht, wäre der Umschwung auf dem Kabelmarkt nicht ohne die erheblichen Investitionen von den häufig als „Heuschrecken“ gescholtenen Finanzinvestoren möglich gewesen.

So sind rund 16 Milliarden Euro seit 2002 durch Beteiligungskapital in die europäischen Kabelmärkte geflossen. Laut Studienautor und Screen Digest-Consultant Guy Bisson entspricht dies rund 80 Prozent aller Transaktionsgeschäfte, die auf den europäischen Kabelmärkten 2006 getätigt wurden.
 
„Dass eine Industrie, die noch 2002 auf äußerst unsicherem Boden stand, heute wieder mit wettbewerbsfähigen Angeboten für Breitband, Telefonie und digitalem TV bestehen kann, ist wesentlich durch Private Equity- Investitionen ermöglicht worden“, betont Studienautor und Screen Digest-Consultant Guy Bisson.
 
Die Finanzinvestoren begannen ihre Investments in die Kabelindustrie nach dem Börsencrash 2002, als andere Investoren sich immer stärker zurückzogen. „Die Einstiegspreise waren günstig“, so Bisson weiter, „und die Kabelfirmen in dem wettbewerbsintensiven Telekommunikationsmarkt auf Finanzspritzen in hohem Maße angewiesen. Bis heute ist der Wert der Kabelunternehmen um das Vierfache gestiegen.“[lf]

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