ARD fordert freien Zugang zu Verkehrsinformationen

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Bild: © jakkapan - Fotolia.com
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Berlin – Für einen freien Zugang der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu öffentlichen Verkehrsdaten hat sich der Präsident der Europäischen Rundfunkunion (EBU) Fritz Pleitgen ausgesprochen.

Es dürfe nicht sein, dass von den Behörden erhobene „sicherheitsrelevante Informationen zum Gegenstand von Geschäftsmodellen verkommen“, sagte Pleitgen vor den EU-Verkehrsministern in Berlin.

Rund 440 Millionen Menschen empfingen die von den EBU-Mitgliedern über Rundfunk verbreiteten Verkehrsinformationen und Datendienste wie dem Traffic Message Channel (TMC). Damit leiste der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit.
 
Da sich in nahezu jedem Auto ein Radio und in immer mehr Fahrzeugen auch empfangsfähige Navigationsgeräte befänden, sei der Rundfunk nach wie vor der beste und preiswerteste Verbreitungsweg für Verkehrsinformationen. Dieser öffentliche Dienst könne aber nur aufrechterhalten werden, wenn der freie Zugang zu den Quellen für Verkehrsdaten sichergestellt sei, sagte Pleitgen.
 
Der WDR war für die ARD an einer EBU-Arbeitsgruppe beteiligt, die wichtige europaweite Standards für frei zugängliche Verkehrsinformationsdienste festgelegt hat. Diese Standards will die EU-Kommission in einer Empfehlung an alle Mitgliedstaaten. [lf]

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