DAB Plus: Ausbau schreitet weiter voran

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Bild: © jakkapan - Fotolia.com
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Zwei neue Programme ergänzen das DAB-Plus-Netz in Rheinland-Pfalz. In Hessen bleiben im Rhein-Main-Gebiet dagegen vier Privatradio-Veranstalter dem Digitalradio erhalten, ein weiterer Ausbau scheint für 2016 in Planung zu sein.

Auch im letzten Monat des Jahres 2015 wird weiter an der Ausweitung der Programmvielfalt im digitalen Radio gearbeitet. Während es in Nordrhein-Westfalen noch keine definitive Entscheidung pro DAB Plus gibt, sind andere Bundesländer weiter aktiv am Ausbau beteiligt. So wurden in Rheinland-Pfalz zwei Neuzugänge vermeldet.

An den Standorten Koblenz-Waldesch und Trier-Markusberg senden nun auch Programme des Südwestrundfunks (SWR) und des Privatradios Big FM World Beats. Gleichzeitig wurden jedoch an den Standorten Koblenz-Kühkopf und Trier-Perisberg die Low-Power-Sender aus Block 11A abgeschaltet.
 
In Hessen sind vor allem im Rhein-Main-Gebiet die Privatradios sehr gut im Digitalradio vertreten und werden dies auch weiter bleiben. Der Netzbetreiber Hessen Digitalradio hat die Verträge mit den Veranstaltern FFH, zu dem die Programme Hitradio FFH, Planet Radio und Harmony.fm gehören, Radio Teddy, die Absolut Digital GmbH, wozu Absolut Hot zählt sowie Megaradio Bayern, mit Megaradio SNA vertreten, verlängert.
 
Für das kommende Jahr könnten noch drei weitere Veranstalter in Hessen zum DAB-Plus-Netz dazukommen, sollte ein Ausbau entlang der Autobahnen A5 und A7 Richtung Rimberg und Kassel oder nach Süden in Richtung Hardberg/Odenwald stattfinden. [buhl]

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3 Kommentare im Forum

  1. Das habt ihr aber schön abgeschrieben, vor allem wie man es ja so häufig von euch gewohnt ist ohne Quellennennung. Ich poste hier mal den Link zur Originalmeldung: Diese Regionen in Deutschland empfangen erstmals DAB+ . Beim Abschreiben ist euch zu allem übel noch ein Fehler unterlaufen. In Rheinland-Pfalz gab es nicht zwei neue Programme, sondern zwei neue Senderanlagen. Qualitätsjournalismus á la DF - großartig!
  2. Also dass der Begriff "Sender" oft auch für Programme genutzt wird versteh ich noch, aber andersrum? Das stiftet doch nur Verwirrung!
  3. Da von Ausbau und nicht von Angebotserweiterung die Rede ist, kann man schon vermuten das Sender in dem Fall für Standorte und nicht für Programme steht.
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