Deutsche Welle gegen Russia Today, Al-Dschasira und CCTV News?

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Bild: © jakkapan - Fotolia.com
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Deutsche Welle Intendant Peter Limbourg möchte Putins Propaganda die Stirn bieten. Oder ist es doch eher die internationale „Konkurrenz“, der er entgegentreten möchte?

Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle, sieht eine goldene Zukunft vor seinem Sender liegen. Um seine Vorstellungen zu verwirklichen, wirbt er nun für noch mehr Unterstützung. Und so äußerte er sich kürzlich in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ im Hinblick auf das russische Pendant zur deutschen Welle „Russia Today“: „Wir haben es dabei mit einem massiven, über Jahre geplanten Versuch Putins zu tun, die Weltöffentlichkeit für sich zu gewinnen. Wir müssen dazu eine Alternative schaffen. Und um dagegen zu halten, brauchen wir zusätzliche Mittel.“

 



Ginge es nach Limbourg, wäre die Deutsche Welle bereits ein globaler Informationssender, der von einem englischsprachigen TV-Kanal zusätzliche Unterstützung erhält, um in der ganzen Welt gehört und verstanden zu werden. „Ich möchte, dass die Deutsche Welle erfolgreich für unsere Werte eintreten kann, und das kann sie nur, wenn sie möglichst weit verbreitet ist.“, so Limbourg weiter im ZEIT-Interview.



 



Allem Anschein nach soll die derzeitige politische Lage in der Ukraine dafür genutzt werden, dem staatlichen deutschen Auslandsrundfunk eine größere Reichweite zu verschaffen. Limbourg baut darauf, in seinem Projekt von der Bundesrepublik unterstützt zu werden und weist darauf hin, dass auch Sendern wie Al-Dschasira und CCTV News nicht die Deutungshoheit über die internationale Politik überlassen werden dürfe.



[kh]

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  1. AW: Deutsche Welle gegen Russia Today, Al-Dschasira und CCTV News? DW sollte wieder über Astra 19,2 senden wie früher.
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