Heftige Kritik für geplantes Jugendradio des BR

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Bild: © jakkapan - Fotolia.com
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Berlin – Der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) und bayerische private Radioveranstalter warnten den Bayerischen Rundfunk vor dem Vorhaben, eine landesweite Jugendwelle aufzubauen.

Wie der VPRT warnte, sei die gewachsene bayerische Radiolandschaft und Existenzgrundlage der privaten Sender gefährdet.

Nach Presseäußerungen vom Intendanten des Bayerischen Rundfunks, Dr. Thomas Gruber, plant der BR zunächst die digitale Verbreitung einer neuen Jugendwelle, die über Frequenzen von Bayern 4 Klassik später möglicherweise auch analog terrestrisch ausgestrahlt werden soll.
 
Karlheinz Hörhammer, stellvertretender Vorsitzender des Fachbereichsvorstandes Hörfunk des VPRT und Geschäftsführer von Antenne Bayern, sagte dazu: „Eine Jugendwelle des BR würde die wirtschaftliche Grundlage der privaten Radioveranstalter in Bayern in Frage stellen. Bayern hat eine gewachsene Radiolandschaft mit bei den Hörern beliebten und erfolgreichen landesweiten und lokalen Privatradios, die sich insbesondere auch an eine junge Zielgruppe richten.“ Er appelierte an die bayerische Landespolitik, die sensible Balance zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Hörfunkangeboten in Bayern nicht in Frage zu stellen.
 
Auch Hans-Dieter Hillmoth, Vorsitzender des Fachbereichsvorstandes Hörfunk des VPRT und Geschäftsführer von Radio/Tele FFH, übt Kritik an dem Vorhaben. „Die Pläne des BR sind nicht konform mit dem grundsätzlichen politischen Konsens, dass es keine Ausweitung der öffentlich-rechtlichen Hörfunkangebote mehr geben soll.“[mg]

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  • Empfang_Radio_Artikelbild: © jakkapan - Fotolia.com

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