ORF-Radiosender mit satten 74 Prozent Marktanteil

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Im Schnitt hören 6 Millionen Österreicher und Österreicherinnen jeden Tag Radio. Rund 5 Millionen von ihnen schalten dabei täglich die ORF-Radiosender ein.

Der ORF hat im Radiotest 2019_4 seinen Marktanteil von 74 Prozent halten können. Damit entfallen 3 von 4 gehörten Radiominuten auf die ORF-Radios Hitradio Ö3, Ö1, FM4 oder die Regionalradios. Der Marktanteil der inländischen Privatradios geht auf 25 Prozent zurück. Auch die Nutzungszeit steigt. 2018 lag die durchschnittliche Hördauer bei 183 Minuten und 2019 waren es 201 Minuten.

ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger: „Die ORF-Radios sind überall verfügbar, im Auto oder via Küchenradio, via App oder Browser und mit der ORF-Radiothek sind nun alle Sendungen auch jederzeit sieben Tage im Nachhinein abrufbar. Ö3, Ö1, FM4 und die ORF-Regionalradios entsprechen so den Wünschen der Hörerinnen und Hörer, unsere Hochglanzproduktionen zeit- und ortsunabhängig genießen zu können. Dass dies von unserem Publikum geschätzt wird, zeigen die auf 5 Millionen gestiegenen Hörerzahlen.“

Die unangefochtene Nummer 1 in Österreich bleibt Hitradio Ö3. Im zweiten Habjahr 2019 konnten Reichweite und Marktanteile noch relevant gesteigert werden. Insgesamt wird Ö3 länger und von mehr Personen gehört. Mehr als 160.000 neue Hörer seien 2019 dazu gekommen. Mehr als 2,6 Millionen Menschen hören täglich Ö3 und damit mehr als alle inländischen Privatradios zusammen.

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13 Kommentare im Forum

  1. Ö3 finde ich auch tausendmal besser als das deutsche Gegenstück Einslive! Bei Ö3 kommt viel mehr Auswahl. Bei Einslive jeden Tag 3 mal die selben nervigen Lieder. Dabei sind beides Jugendsender
  2. Der Jugendsender des ORF ist eigentlich FM4 (Ö3 deckt die Breite ab) - wobei dessen Altersgruppe im Schnitt um die 40 ist. Wobei ich FM4 als den besten Radiosender Österreichs finde.
  3. Aber ein Sender, der die Breite abdeckt, gibt es so in Deutschland nicht. WDR2 zum Beispiel spielt zwar eine Mischung, aber der Moderationsstil ist eben erwachsen und nicht so jugendlich wie bei Ö3 oder Einslive
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