Privatradios setzen auf hybride Verbreitung

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Bild: © jakkapan - Fotolia.com
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Nachdem sich HbbTV bei Smart TVs immer mehr zum Standard etabliert, wollen nun auch die Radios zunehmend hybrid werden. Laut dem VPRT senden aktuell elf private Programme neben dem reinen UKW-Signal auch Zusatzinformationen über das Internet – Tendenz steigend.

Immer mehr Privatradios übertragen zusätzlich zum UKW-Signal über das Internet grafische Zusatzinformationen, teilt der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) mit. Derzeit setzen elf private Radiostationen auf eine hybride Verbreitung. Demnächst sollen mit Ego FM, Radio Köln, Jam FM und Landeswelle Thüringen vier weitere Sender hinzukommen. Beim sogenannte Smart Radio handelt es sich in der Regel um Stau-, Wetter- oder Musikinformationen.

Darüber hinaus würden Gerätehersteller verstärkt auf die Verknüpfung von Radiogeräten und Smartphones beziehungsweise Tablets setzen, zumal die Möglichkeit der automatischen Umschaltung beispielsweise zwischen UKW und Online je nach Empfangsort und -situation besteht.
 
„Wir halten Wort und machen gegenüber der Automobilindustrie sowie Chip- und Geräteherstellern ein Angebot, um den europäischen Trend zu Smart Radio zu unterstützen“, erklärt Klaus Schunk, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste des VPRT. Der Verband sieht die Automobilindustrie sowie Chip- und Gerätehersteller in der Pflicht, Smart Radio via Radio-DNS zu unterstützen. [mh]

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22 Kommentare im Forum

  1. AW: Privatradios setzen auf hybride Verbreitung Und was ist mit Digitalradio DAB+? Je nach Empfangssituation müsste das auch noch dazu, dann wäre es eine runde Sache. Vorausgesetzt, die Geräteindustrie zieht mit und bietet die eierlegende Wollmilchsau an. Aber die Privaten möchten ja gern Geld verbrennen. Gruß Reinhold
  2. AW: Privatradios setzen auf hybride Verbreitung Smartradio auf smartphone dafür reichen die normalen gedrosselten mobilen Datenpakete 1GB und niedriger kaum
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