Zweite Stufe des DAB-Standards wird vorbereitet

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Bild: © jakkapan - Fotolia.com
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Bonn – Der Spezifikationsentwurf für ein neues Codierungsverfahren wird in den kommenden Tagen beim Europäischen Institut für Telekkommunikationsnormen eingereicht.

Dies bedeutet einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung des in Deutschland wenig erfolgreichen digitalen Radiostandards. Doch bevor mit DAB+, manchmal auch mit AAC+ bezeichnet, gesendet werden kann, werden noch einige Jahre ins Land gehen.

Nichtsdestotrotz hält die Initiative Marketing Digital Radio (IMDR) diesen Schritt für sehr wichtig: Mit der Standardisierung können nun entsprechende Endgeräte entwickelt und damit das künftige Angebot der Mediengattung Hörfunk in der digitalen Welt den steigenden Kundenerwartungen angepasst werden.
 
Dieser zusätzliche Codec, der sich im MPEG 4 wieder findet, macht es möglich, künftig mehr Audioprogramme innerhalb eines Multiplexes zu verbreiten, was eine bessere Frequenzökonomie bedeutet, was wiederum die Ausstrahlungskosten pro Programm senkt. Eine Verdrei- oder vierfachung der Hörfunkprogrammangebote wird es aber auch hier nicht geben können. Die neuen Endgeräte werden in jedem Fall abwärtskompatibel sein und damit immer auch die bisherigen Programme empfangen können. [lf]

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  • Empfang_Radio_Artikelbild: © jakkapan - Fotolia.com

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