Analogabschaltung: „Es wird keinen Volksaufstand geben“

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Leipzig – Am Rande des FRK-Kabelkongresses stellten ARD und ZDF klar, dass es nach dem 30. April 2012 keine analoge Ausstrahlung ihrer Programme über Satellit mehr geben wird.

Dies bekräftigten sowohl ZDF-Justiziar Carl-Eugen Eberle als auch der Digitalbeauftragte der ARD, Michael Albrecht. Auf die bereits vielfach geführte Diskussion um diverse Abschaltdaten angesprochen, bekräftigte Eberle nunmehr das Abschaltdatum: „Gehen Sie mal davon aus, dass dies ein fixes Datum ist“, so Eberle auf dem Podium.
 
Das Abschaltszenario soll dabei ähnlich wie bei der DVB-T-Umschaltung erfolgen. Das Kompromissdatum 30. April hätte im Übrigen Hans Hege, Direktor der Berliner Landesmedienanstalt (MABB), ins Spiel gebracht. Für alle Beteiligten auf dem Podium war klar, dass dies das Datum sei, zu dem sich alle Marktbeteiligten auf einen harten Umstieg ausreichend vorbereiten können. „Es wird keinen Volksaufstand in diesem Land geben“, kommentierte Michael Albrecht von ARD Digital mit Blick auf den Verbraucher.
 
Wilfried Urner, der für den Satellitenbetreiber Astra das Panel komplettierte, gab zu Protokoll, dass letztlich der Satellitenbetreiber als „Dienstleister“ nur die Bedingungen erfülle, die die Sender an ihn stellten. So „entscheiden die Sender, wann analog abgeschaltet wird“, so Urner. Beifall für das konkrete Abschaltdatum kam auch vom Bundesverband der Verbraucherzentralen: „Endlich haben wir Klarheit“, so Michael Bobrowski vom VZBV. „Der Verbraucher möchte am liebsten heute wissen, was ihn im April 2012 erwartet“, mahnte Bobrowski alle Beteiligten, eine klare Kommunikationsstrategie in Bezug auf die Analogabschaltung zu fahren. [fp]

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11 Kommentare im Forum

  1. AW: Analogabschaltung: "Es wird keinen Volksaufstand geben" Naja, unsere Rentner sind auch nicht so schnell zu Fuss.
  2. AW: Analogabschaltung: "Es wird keinen Volksaufstand geben" Na da bin ich aber mal gespannt, ob sich nicht doch jemand (z.B. ein Verband oder eine Zeitung) finden wird, der ein bisschen "Sturm im Wasserglas" spielen wird.
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