[DF 07/12] E2 mit dem Smartphone steuern

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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In der letzten Ausgabe der DIGITAL FERNSEHEN haben wir Ihnen bereits Apps für verschiedene Geräte vorgestellt. Wie angekündigt, geht es nun im zweiten Teil um das inzwischen sehr beliebte Linux-Betriebssystem für Digitalreceiver und die breit gefächerte Palette an Apps für E2.

Ältere Leser werden sich möglicherweise noch an eine Zeit erinnern, in der Fernsehgeräte mit einem simplen Kanalwahlschalter versehen waren. Wollte man die (zugegebenermaßen noch sehr wenigen) Sender wechseln, war es nötig, zum Gerät zu gehen und den Schalter unter ratternden Geräuschen auf das andere Programm umzustellen.
 
Später kamen die ersten TV-Geräte mit immerhin einigen Senderspeichern auf den Markt, welche auf mechanischem Weg das „Programmieren“ einiger Stationen ermöglichten, die aber immer noch von Hand gewechselt werden mussten. Der erste Quantensprung und purer Luxus waren Geräte mit einer Kabelfernbedienung, die zumindest das bequeme Umschalten vom heimischen Sofa aus ermöglichten (Stolperfalle Kabel inklusive).
 
Ein Segen war die Erfindung der Infrarotfernbedienung im Jahre 1956. Endlich war es möglich, ohne Kabelwirrwarr mit einem kompakten Signalgeber nicht nur die Sender zu wechseln, sondern auch die Lautstärke zu regeln oder den Videotext zu nutzen.

Erste Infrarotfernbedienungen mit Mehrfachfunktionen für TV-Geräte kamen 1959 auf den Markt. Ganz komfortable Geräte warteten sogar mit UHF-Fernbedienungen auf, die keine direkte Sichtverbindung zum zu steuernden Gerät mehr erforderten. Heute – knapp 60 Jahre später – steuern die meisten TV-Zuschauer ihre Geräte nach wie vor mit dem praktischen Signalgeber, der mit infraroten Lichtcodes arbeitet. Doch seit dem Boom der Smartphones etabliert sich langsam, aber kontinuierlich eine neue Form der Gerätesteuerung über das Netzwerk.
 
Viele Fernseher- und Receiver- Hersteller tüfteln schon länger am Ersatz oder zumindest einer Ergänzung zum klassischen Signalgeber. Das ist durchaus sinnvoll, denn neben der reinen Steuerung der Geräte mittels virtueller Knöpfe auf dem Touchscreen von iPad und Co. ergeben sich zahlreiche neue Möglichkeiten. Durch die Vernetzung der Geräte bietet sich darüber hinaus selbstverständlich das Streaming an. So können Inhalte der Receiver auch mobil auf dem Tablet oder Smartphone wiedergegeben werden – die Fußballbegegnung im TV lässt sich auf diese Weise entspannt aus dem Garten verfolgen.
 
Ebenso beherrschen einige der Apps den umgekehrten Weg: Fotos oder Videos vom Smartphone können auf dem großen Bildschirm im Wohnzimmer abgespielt werden und einem gemütlichen Diaabend mit Bildern vom letzten Urlaub, auf Wunsch auch mit musikalischer Untermalung, steht nichts mehr im Wege. Genauso denkbar wäre die Übertragung von Musik auf die Heimkinoanlage, sofern diese eine solche Funktion unterstützt. Im Heft stellen wir Ihnen einige Apps für das beliebte Betriebssystem E2 vor und zeigen die Vor- und Nachteile auf.
 
Welche Apps für E2 am attraktivsten sind und was diese leisten können lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 07/2012 unseres Magazins DIGITAL FERNSEHEN, dass für Sie ab sofort am Kiosk, im Online-Shop und im Abo erhältlich ist.

NEU: Ab sofort können Sie die DIGITAL FERNSEHEN auch pünktlich zum Erscheinungstag als E-Paper über den digitalen PagePlace-Zeitungskiosk der Deutschen Telekom beziehen und bequem am PC oder Mac sowie weiteren Endgeräten wie Smartphone (Android/Apple), E-Reader, Tablet-PC und Notebook lesen. Natürlich sind auch ältere Ausgaben erhältlich. Nie wieder Rennerei und Ärger mit vergriffenen Heften!DIGITAL FERNSEHEN 7/12 in Bildern
[red]

Bildquelle:

  • Empfang_Satellit_Artikelbild: © twobee - Fotolia.com

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