[DF 12/12] Frequenz-Kampf auf 28,5 Grad Ost

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Mit seinen Eurostar-Satelliten Astra 2E, 2F und 2G will der Satellitenbetreiber SES ab August 2013 neben 28,2 Grad Ost auch einen Großteil der Frequenzen auf der bisherigen Eutelsat-Position 28,5 Grad Ost bedienen. Damit dürfte Eutelsat rund zwei Drittel seiner Frequenzen auf der Position an den Konkurrenten verlieren.

Die Versorgung der Satellitenhaushalte mit Fernsehprogrammen erfolgt in Deutschland maßgeblich durch die Satellitenbetreiber SES Astra und Eutelsat. Beide Unternehmen haben in den vergangenen Jahren ihre bisher reine Transportfunktion um Vermarktungsdienstleistungen erweitert und eigene Satellitenplattformen aufgebaut.
 
So betreibt SES Astra seit November 2009 über die Tochtergesellschaft HD PLUS GmbH die digitale Satellitenplattform HD Plus, bei der private Fernsehprogramme in HD verschlüsselt ausgestrahlt werden. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom AG vermarktet SES Astra zudem seit September 2011 das Angebot „Entertain Sat“, welches das TV-Angebot von Astra inklusive HD Plus mit dem IPTV-Angebot „Entertain“ der Deutschen Telekom kombiniert.
 
Der französische Satellitenbetreiber Eutelsat ist der drittgrößte Satellitenbetreiber der Welt. Über Eutelsat-Satelliten werden auch verschiedene Telekommunikations- und Multimediadienste angeboten. In Deutschland besitzt das Unternehmen die in Köln ansässige Eutelsat Services und Beteiligungen GmbH, die wiederum eine Beteiligung an Hispasat (Madrid) sowie Sitcom (Rom) hält und die Geschäfte der Firma im deutschsprachigen Markt steuert. Mit KabelKiosk betreibt Eutelsat eine digitale Programm- und Dienste-Plattform für Kabelnetze in Europa.

Die beiden großen Satellitenbetreiber sind schon seit Jahren zwei starke Konkurrenten, die jeweils versuchen, ihre Marktposition weiter auszubauen und so viel Sat-Zuschauer wie möglich für sich zu gewinnen. So kam es auch schon gelegentlich zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden Providern. Bekanntestes Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit ist der Streit um die digitale Verbreitungsplattform Entavio vom Betreiber SES Astra aus dem Jahre 2007.
 
Worum es hier ging und wie der aktuelle Stand im Frequenz-Kampf auf der Position 28,5 Grad Ost ist, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der DIGITAL FERNSEHEN 12/2012, die für Sie ab sofort am Kiosk, im Online-Shop und im Abo erhältlich ist. 
 
 
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[red]

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2 Kommentare im Forum

  1. AW: [DF 12/12] Frequenz-Kampf auf 28,5 Grad Ost So einfach wird es sich SES aber nicht machen können, den Eutelsat hat sicher nen Rechtsanspruch auf seine Frequenzen. SES könnte allenfalls die Frequenzen mieten oder kaufen wenn Eutelsat mitspielt.
  2. AW: [DF 12/12] Frequenz-Kampf auf 28,5 Grad Ost @Martyn Nö, in diesem Fall ist vermutlich wirklich SES im Recht, wenn das hier geschilderte so alles zutrifft. SES und Eutelsat: Streit um 28,5 Grad Ost vor Gericht - DIGITALFERNSEHEN.de
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