Eutelsat bleibt Nummer 1 bei TV via Sat und Kabel

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Paris/ Köln – Eine regelmäßig durchgeführte Reichweitenstudie belegt: der Satellitenbetreiber Eutelsat hat seine Marktführerschaft beim TV-Empfang via Satellit und Kabel in Europa und den angrenzenden Regionen weiter gefestigt.

Die Studie deckt Europa, Nordafrika und den Mittleren Osten ab und wird seit 1994 von Eutelsat mit führenden Meinungsforschungsinstituten, darunter Gallup und die GFK, alle zwei Jahre in 37 Ländern in den drei Regionen erhoben. Ziel ist es, Informationen über die für den TV-Markt wesentlichen Indikatoren zu erhalten: Art des Empfangs (Kabel/Satellit) nach Haushalten (HH), das Verhältnis von analogem zu digitalem Empfang sowie die Marktanteile des freien Empfangs gegenüber Pay-TV.
 
Die Studie belegt eine Reihe signifikanter Entwicklungen für den TV-Markt in den drei Regionen. Insgesamt verfügen in den untersuchten 37 Ländern 312 Millionen HH über einen TV-Anschluss. Davon erhalten rund 150 Millionen HH ihre TV-Programme entweder im Direktempfang oder übers Kabelnetz. Vor zwei Jahren waren dies erst 132 Millionen HH. Das stärkste Wachstum verzeichneten Nordafrika und der Mittlere Osten mit durchschnittlich 23 Prozent jährlich. In Europa verfügen inzwischen 59 Prozent aller TV-HH über einen Satelliten- bzw. Kabelanschluss. Hingegen sind es in Nordafrika und im Mittleren Osten 54 Prozent und 32 Prozent in Osteuropa.
 
119,4 Millionen Kabel- und Satelliten-HH empfangen ihre Programme über die fünf Hot Bird-Satelliten und Eurobird 1. Innerhalb von zwei Jahren haben damit die Reichweiten der Hot Bird-Satelliten um 11,8 Millionen (110,5 Millionen HH gegenüber 98,7 Millionen) und um 2,6 Millionen. HH für den Eurobird 1 (8,9 Millionen HH gegenüber 6,3 Millionen) deutlich zugelegt. Eutelsat erreicht jetzt bei der kombinierten Reichweite von Sat und Kabel in den 37 Ländern acht von zehn HH. Das Unternehmen ist somit klarer Marktführer im Vergleich aller europäischen Satellitensysteme in den drei kombinierten geografischen Regionen Europa, Mittlerer Osten und Nordafrika. Innerhalb ihrer Ausleuchtzonen bedienen die Hot Bird-Satelliten 88 Prozenten der Kabel- und 59 Prozenten der Sat-HH. Beim Sat-Empfang liegt die Hot Bird-Reichweite bei 48 Prozent in Westeuropa, 83 Porzent in Mittel- und Osteuropa und 70 Prozent in Nordafrika und im Mittleren Osten. In Westeuropa erreichen die Hot Bird-Satelliten 97 Prozent aller Kabel-HH.
 
Im direkten Vergleich legte der Satelliten- zum Kabelempfang dreimal schneller zu. 76 Millionen Sat-HH stehen 77,4 Millionen Kabel-HH gegenüber. Der Direktempfang stieg in den zwei vergangenen Jahren um 23 Prozent, der Kabelempfang um 8 Prozent.
 
Mehr als 52,6 Millionen HH empfangen direkt via Hot Bird und Eurobird 1. Damit sind die beiden Positionen beim Satellitendirektempfang die klare Nummer 1 in Europa, im Mittleren Osten und in Nordafrika.
 
Von den derzeit 123,7 Millionen Kabel- und Satelliten-HH in West- und Osteuropa sind bereits 34 Prozent für den digitalen Empfang ausgerüstet. Dies sind 42,3 Millionen HH im Vergleich zu 28,9 Millionen vor zwei Jahren. Obwohl analog immer noch mit 59 Prozent (88,1 Millionen) bei den Kabel- und Satelliten-HH dominiert, ging der Anteil in den beiden vergangenen Jahren ständig zurück.
 
Die Studie untersucht auch die Anzahl der auf die fünf Hot Bird-Satelliten und Eurobird 1 ausgerichteten Satellitenantennen, über die rund 60 Prozent aller von Eutelsat übertragenen 1 500 TV-Programme und interaktiven Dienste laufen. Ferner untersucht wurde die Entwicklung beider Positionen im Kabelmarkt. [mg]

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  • Empfang_Satellit_Artikelbild: © twobee - Fotolia.com

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