Eutelsat kämpft mit Engpässen – gebremstes Wachstum

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Der Satellitenbetreiber Eutelsat sieht sich mit einem Umsatzplus von 3,4 Prozent im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres 2011/2012 auf Kurs. Insgesamt flossen 295,4 Millionen Euro in die Kassen des Unternehmens.

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Dabei wurde der Großteil der Einnahmen zwischen Juli und September mit der klassischen Transponder-Vermietung an TV-Sender erwirtschaftet. Hier flossen mit 198,2 Millionen Euro 1,4 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Im Bereich Daten- und Mehrwertdienste wurden 59,6 Millionen Euro ausgewiesen – ein Plus von 1,2 Prozent. Größter Wachstumstreiber ist das Diversifikationssegment, das gleich um 25,9 Prozent auf 36,2 Millionen Euro zulegen konnte. Hierunter werden unter anderem Verträge mit Regierungen, Behörden und Firmenkunden erfasst.

Eutelsat-CEO Michel de Rosen führte am Donnerstagnachmittag in Paris die Kapazitätsengpässe aufgrund einer höher als erwarteten Auslastung der Satelliten als Gründe für das gebremste Umsatzwachstum an. Durch den Start der neuen Satelliten Atlantic Bird 7 und W3C im zweiten Quartal hoffe man, insbesondere in den Wachstumsmärkten im Mittleren Osten, Nordafrika und Mitteleuropa zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. De Rosen hielt für das laufende Geschäftsjahr am Umsatzziel von „über 1,235 Milliarden Euro“ fest.
 
Zu den im laufenden Quartal erwirtschaften Gewinnen oder Verlusten hielt sich das Unternehmen bedeckt und erklärte lediglich, man plane für das laufende Geschäftjahr 2011/12 (1. Juli bis 30. Juni) eine „EBITDA-Gewinnspanne von über 77 Prozent“. Zum Stichtag 30. September übertrug die Eutelsat-Flotte insgesamt 3 952 TV-Sender – und damit 252 mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die Zahl der aufgeschalteten HDTV-Sender erhöhte sich parallel von 192 auf 239. [ar]

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  • Empfang_Satellit_Artikelbild: © twobee - Fotolia.com
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