Galileo-Testsatellit ist im All

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Moskau – Um 6.19 Uhr Mitteleuropäische Zeit hob vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur ein Sojus-Trägerrakete mit dem ersten Testsatelliten für das europäische Navigationssystem Galileo ab.

Sie bringt den Testsatelliten „Giove-A“ auf eine Umlaufbahn in 23 200 Kilometern Höhe. Der Satellit soll Frequenzrechte sichern und neue Technologien testen, darunter die beiden bislang zuverlässigsten Rubidium-Atomuhren.

Galileo soll neben Navigationssystemen in Autos und Natels auch Auto-Diebstahlsicherungen und die Überwachung verurteilter Straftäter mit „elektronischen Fussfesseln“ ermöglichen. Mittelfristig könnten selbst Wartende an Haltestellen informiert werden, wo sich ihr Bus gerade befindet.
 
Für Europa ist Galileo das größte gemeinsame Technologieprojekt. 3,8 Milliarden Euro soll das System nach heutigen Schätzungen kosten. Galileo ist ein Joint Venture zwischen der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumagentur ESA. [mg]

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  • Empfang_Satellit_Artikelbild: © twobee - Fotolia.com

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