Intelsat-Satellit erfolgreich ins All gestartet

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Bild: © twobee - Fotolia.com
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Washington – Die Trägerrakete „Zenit-3SL“ mit dem Telekommunikationssatelliten Galaxy 19 an Bord ist im Rahmen des Programms Sea Launch erfolgreich im Pazifik gestartet worden.

Das berichtete die russische Informations- und Nachrichtenagentur Novosti auf ihrer Website und bezieht sich damit auf Angaben von Sea Launch. Einer Sprecherin von Sea Launch zufolge war die Terminänderung noch während der Fahrt des Kommandoschiffes und der schwimmenden Startrampe in Richtung Startpunkt im Äquatorialgebiet vorgenommen worden.

Sea Launch sei das einzige Unternehmen, das Raketen von einer schwimmenden Plattform im Pazifik in Äquatornähe starte. Im Unterschied zu den fern des Äquators gelegenen Raumbahnhöfen könnten vom Äquatorgebiet aus Satelliten mit einer viel größeren Masse ins All befördert werden. An dem im Jahre 1995 gegründeten Konsortium Sea Launch sei das US-Unternehmen Boeing, das britisch-norwegische Unternehmen Aker Kvaerner, das Konstruktionsbüro Juschnoje und die Produktionsvereinigung Juschmasch (beide Ukraine) sowie die russische Holding Energija beteiligt.
 
„Der 4,69 Tonnen schwere Satellit Galaxy 19 vom Unternehmen Intelsat soll eine geosynchrone Umlaufbahn erreichen und dem Telekommunikationsverkehr in den 50 US-Bundesstaaten, der Karibikregion, Kanada und Mexiko dienen“, berichtet Novosti. [ar]

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  • Empfang_Satellit_Artikelbild: © twobee - Fotolia.com

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