Bayern fördert lokale TV-Programme bis mindestens Ende 2024

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Bild: © twobee - Fotolia.com
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Die bayerische Staatsregierung beschließt Fortsetzung der Förderung von 12,5 Millionen Euro jährlich und modernisiert auch den Aufgabenbereich der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).

Bayern ist eines der Bundesländer mit den meisten regionalen und lokalen TV-Sendern. Dies liegt u. a. auch an der starken Unterstützung durch den Freistaat. Seit 2008 wird die flächendeckende Verbreitung des Lokalfernsehens staatlich gefördert. Allein im Doppelhaushalt 2019/20 stellt die Staatsregierung nach eigenen Angaben dafür jährlich 12,5 Mio. Euro zur Verfügung. Damit lassen sich u. a. die beiden Satellitentransponder auf 19,2 Grad Ost, auf denen die Lokalsender in HD-Qualität ausgestrahlt werden, finanzieren.

Der bayerische Ministerrat hat am Dienstag beschlossen, diese Unterstützung der lokalen und regionalen TV-Anbieter fortzusetzen. Die im Bayerischen Mediengesetz bisher bis Ende 2020 befristete staatliche Förderung solle weitere vier Jahre fortgeführt werden. Die bestehende Angebotsstruktur und eine flächendeckende Verbreitung des lokalen und regionalen Fernsehens könne damit gesichert werden. Zusätzlich zur Verbreitung via Satellit, Kabel und IPTV sollen die Lokalsender auch bei der Erschließung bedeutender digitaler Verbreitungswege, wie beispielsweise, Medienplattformen unterstützt werden.

Mit dem am Dienstag beschlossenen Gesetzentwurf werde außerdem die Aufgabenbeschreibung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) modernisiert. Damit solle klargestellt werden, dass zu den Aufgaben der BLM auch die Unterstützung von Gründern in den digitalen Medien sowie die weitere Stärkung der nationalen und internationalen Sichtbarkeit des Medienstandorts Bayern gehören. Die BLM hat in der Medien.Bayern GmbH die Projekte der Landeszentrale für neue Ideen und StartUps, Vernetzung und Vermarktung seit eineinhalb Jahren bereits gebündelt.

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