Russland bringt Glonass-Satelliten mit Sojus ins All

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Russland hat mit einer Sojus-Trägerrakete einen Satelliten für sein Navigationssystem Glonass auf den Weg ins All gebracht. Die Transport legte in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) vom russischen Weltraumbahnhof in Plessezk ab.

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Der Start, den das Verteidigungsministerium nach Angaben der Agentur Interfax bestätigte,war mit Spannung erwartet worden und für die Raumfahrtnation Russland besonders wichtig, weil bei einer Sojus-Panne am 24. August ein unbemannter Raumfrachter abgestürzt war. Dies hatte international Zweifel an der Zuverlässigkeit russischer Sojus-Raketen ausgelöst.

Die USA sind nach dem Ende ihrer Shuttles auf die russischen Transportmittel angewiesen. Auch für das seit Jahren immer wieder verzögerte Glonass-System war der Start von großer Bedeutung, nachdem zuletzt drei dieser Satelliten abgestürzt waren.
 
Nach der Sojus-Panne hatte Russland seine Raketen auf den Prüfstand gestellt und alle Transporte ausgesetzt. Der Sojus-Start mit dem Glonass-Satelliten war bereits am 26. August geplant gewesen. Ein neuer Termin in der Nacht zum Sonntag war wegen schlechten Wetters um 24 Stunden verschoben worden. Die Sojus legte nun von dem für militärische Zwecke genutzten Weltraumbahnhof in Plessezk im Gebiet Archangelsk im Norden Russland um 22.15 Uhr MESZ ab[dpa/rh]

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  • Empfang_Satellit_Artikelbild: © twobee - Fotolia.com
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