Sandhu: „Unitys Beteiligung an Premiere für Kartellamt nicht Hauptproblem“

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Düsseldorf – Medienberichte, wonach sich das Kartellamt an der 16-prozentigen Beteiligung von Arenas Muttergesellschaft Unity Media störe, wurden nun durch Unity Medias CEO Parm Sandhu dementiert.

„Die finanzielle Beteiligung, die Unity Media an Premiere erworben hat, ist wohl nicht das Hauptproblem“, so Sandhu gegenüber der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Weiteren Einzelheiten wollte der Vorstandsvorsitzene von Unity Media jedoch nicht mitteilen.

Grund: „Wir kennen die Meinung des Kartellamtes auch noch nicht vollständig.“ Sandhu sagte zudem, dass Unity Media mit dem Kartellamt kooperiere und zusammen mit Premiere nach einer Lösung suche, um die Bedenken der Behörde gegen die Kooperation auszuräumen. Falls das Kartellamt die Kooperation mit Premiere untersage, gebe es verschiedene Optionen.
 
Wie DIGITAL FERNSEHEN berichtete, hatten Premiere und Arena nach Gesprächen mit dem Bundeskartellamt ihre Kooperation für die Vermarktung von Arena via Satellit ausgesetzt. Die umfassende Vertriebsvereinbarung zwischen Arena, Premiere und Unity Media wurde Anfang Februar beschlossen und ermöglichte Premiere die Vermarktung von Arena über Satellit. Dafür erlaubte Premiere der Arena-Mutter Unity Media den Vertrieb der Premiere-Pakete in ihren Kabelnetzen.
 [lf]

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  • Empfang_Satellit_Artikelbild: © twobee - Fotolia.com

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