Sat-Internet: Astra findet weiteren Vertriebspartner

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Betzdorf – Der Breitband-Internetanschluss „Astra 2 Connect“ wird in Deutschland zukünftig auch über den deutschen Internet- und Telekommunikationsanbieter H3 Netservice vermarktet.

Damit ist H3 nach Filiago der zweite Vertriebspartner für den Astra-Breitbandanschluss. H3 Netservice wird „Astra 2 Connect“ über Handelspartner an Endkunden vermarkten und so mehrere tausend angeschlossene Verkaufsstellen erreichen.

Der Astra-Partner wird an den Endkunden mit drei-verschiedenen Angeboten herantreten. Die gesamte benötigte Hardware – eine Satellitenschüssel mit einem interaktiven LNB sowie das Modem – wird von H3 oder dem Handel zur Verfügung gestellt.
 
„Wir werden unsere Verhandlungen mit anderen Marketingpartnern in Europa fortführen, um die Reichweite dieses neuen Produkts in vielen verschiedenen Märkten zu maximieren“, kündigte der Alexander Oudendijk, Chief Commercial Officer bei SES Astra, an. So wird „Astra 2 Connect“ auf Großhandelsbasis an namhafte Dienstleister wie Telekommunikationsfirmen, Internet-Dienstleister und Breitbandbetreiber in Europa angeboten, die das Produkt dann an ihre jeweiligen Endkunden vermarkten.

Die Satelliten-Anbieter steigen verstärkt in den Markt mit Breitbandanschlüssen ein. Astra hat bereits seit März dieses Jahres mit „Astra 2 Connect“ einen Zwei-Wege-Breitbandanschluss, die Konkurrenz von Eutelsat wird auf der IFA ein ähnliches Angebot offiziell starten (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).
 
Mit ihren rein satellitenbasierten DSL-Infrastrukturen wollen die Satellitenbetreiber vor allem in ländlichen Gebieten ohne DSL mit High-Speed-Internet erfolgreich sein. Offizielle Daten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie besagen, dass mindestens 2,9 Millionen deutsche Haushalte immer noch keine Möglichkeit haben, einen Breitband-Internetanschluss zu nutzen.

Bisher war das Satelliten-Internet aufgrund der hohen Kosten und einiger technischer Nachteile für den Massenmarkt nicht attraktiv. Dies hat sich mit der deutlich preiswerteren Technologie sowie dem nun auch über die Satelliten-Schüssel laufenden Rückkanal geändert. Wie der Anschluss funktioniert, ob die Verbindung sicher hält und was man beim Aufbau der Anlage beachten muss können Sie in der aktuellen Ausgabe 09/2007 der DIGITAL FERNSEHEN nachlesen. [lf]

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  • Empfang_Satellit_Artikelbild: © twobee - Fotolia.com

2 Kommentare im Forum

  1. AW: Sat-Internet: Astra findet weiteren Vertriebspartner Noch mal die Technische Frage, vielleicht könnt ihr die ja beantworten. Auf einen Transponder sind maximal 34 Mbit möglich. Selbst wenn jeder nur mit 256 Kbit surft, sind das maximal 132 Kunden. Wie soll damit also z.B. die große Masse Surfen können ? Switcht Astra dann automatisch um ? Oder werden dann die Bandbreiten gedrosselt ?
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