Satellit als „Rückgrat der Übertragungstechnik“

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Der Empfang von Bewegtbildprogrammen über Online-Streaming wird immer populärer. Gerade angesichts der ächzenden Digital-Infrastruktur im Rahmen der Corona-Krise und nicht zuletzt auch der laufenden Nachhaltigkeits-Debatte sehen die Satelliten-Betreiber jedoch ihr Produkt weiterhin als unverzichtbar an.

Dass Online-Streaming aufgrund seines Energiehungers die Kraftwerke bis zur Weißglut antreibt, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. So ergibt sich auch nach objektiven Gesichtspunkten ein über die limitierten Kapazitäten der Datennetze herausgehende Fragestellung angesichts der Nachhaltigkeit von hochauflösendem Empfang über das Internet.

Hier sieht sich die Arbeitsgemeinschaft Satellitenempfang e.V. mit ihrem Angebot weiterhin bestens platziert: Besonders in der aktuellen Situation sei der Informationsbedarf enorm hoch und aktuelle Berichte besonders gefragt, wie es in einer Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft vom heutigen Donnerstag heißt. Dabei bewähre sich gerade die auf eine ständige Verfügbarkeit ausgelegte Sende-Infrastruktur der klassischen Übertragungswege. Speziell der Satelliten-Empfang sei mit seiner „gegenüber allen anderen Empfangsarten herausragenden Programmvielfalt in jeder Qualitätsstufe“ das „zuverlässige Rückgrat der Übertragungstechnik“. Gerade in der aktuellen Situation sei es wichtig, Internet-unabhängige Empfangswege zu nutzen.

Ähnlich hatte sich bereits die ARD geäußert, als sie dem zur Zeit besonders auf Informations- und Unterhaltungsangebote angewiesenen Publikum nahelegte, möglichst lineare Empfangswege zu nutzen, um die derzeit ungewöhnlich angestrengten Datennetze zu entlasten (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

Zum Nachhaltigkeitsaspekt des Empfangsweges Satellit äußerte sich so Matthias Dienst, Vorsitzender des Vorstand der AG SAT e.V:

„Satelliten-Fernsehen bietet ein Maximum an Programmversorgung von SD- bis UHD-Bildqualität mit einem minimalen Energie-Verbrauch. Darunter sind auch Angebote, bei denen weder Gebühr noch Vertragsverhältnis erforderlich sind. Zudem lässt sich der persönliche CO2-Fußabdruck mit Sat-TV optimieren und die Datenkapazität im Internet für wichtigere Anwendungen freihalten.“

Bildquelle:

  • SES-Astra-Satellit-Antenne: © SES

1 Kommentare im Forum

  1. Seit mehr als 20 Jahren vertraue ich auf Satellitempfang und sehe mich gerade jetzt mehr denn je darin bestärkt, diesen Empfangsweg konsequent beizubehalten.
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