SES: Satellitenfernsehen in Europa auf dem Vormarsch

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Der führende Satellitenbetreiber SES sieht das Satellitenfernsehen in Europa weiter auf dem Vormarsch. Laut einer Studie des Unternehmens hätte der Satellit als Verbreitungsplattform bereits Antenne und Kabel hinter sich gelassen. Weiteres Wachstumspotential böten zudem hybride Empfangsmodelle.

Laut Ferdinand Kayser, Chief Commercial Officer des Satellitenbetreibers SES, ist das Satellitenfernsehen in Europa gegenüber den terrestrischen Übertragungswegen und dem Kabelfernsehen auf dem Vormarsch. Wie Kayser am Freitag im Rahmen der IBC mitteilte, beziehen laut dem aktuellen SES Satelliten-Monitor bereits 83,6 Millionen Haushalte in Europa Satellitenfernsehen. Dem gegenüber stünden 79,4 Millionen Haushalte mit terrestrischem TV-Empfang und knapp 69,3 Millionen Kabelhaushalte. IPTV sei in knapp 16,0 Millionen Haushalten vertreten.

Geht es nach Kayser, so hat der Satellit in Zukunft das PotentialseineStellung als führende TV-Plattform noch weiter auszubauen.Besonders sogenannte hybride Empfangsmodelle, bei denen die Stärkender Satelliten-und terrestrischen Infrastrukturen verknüpft werden,hätten dasPotential neue Verbreitungsmodelle hervorzubringen. AlsBeispiel hobKayser das neue Telekom-Angebot Entertain Comfort Sathervor, das abEnde 2012 verfügbar sein soll (DIGITALFERNSEHEN.deberichtete).  [ps]

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22 Kommentare im Forum

  1. AW: SES: Satellitenfernsehen in Europa auf dem Vormarsch Ich habe immer gedacht das Sat Fernsehen das am meisten verbereitete ist, also für mich gibt es keine bessere Alternative als Sat Fern zu schauen, Qualität ist immer gleich bleibend und vor allem ist das meiste Frei Empfangbar, und nicht so wie im Kabel.
  2. AW: SES: Satellitenfernsehen in Europa auf dem Vormarsch Und die Nutzer vom direkten Satellitenempfang könnten noch mehr zunehmen, falls ARD/ZDF den Prozess gegen die KDG gewinnen sollte hinsichtlich der -flapsig formuliert ausgedrückt - "Gratiseinspeisung ins Kabelnetz" und die KDG dann ihrerseits viele Programme der ÖR aus ihrem Angebot entfernen sollte. Aber das ist nur einmal ein Gedankenspiel meinerseits.
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