ZDF spart – keine Ausstrahlung über Hot Bird 13 Grad Ost

38
302
Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
Bild: © twobee - Fotolia.com
Anzeige

Wie das ZDF jetzt bestätigte, hat man die Satellitenverbreitung des Programms über Hot Bird 13 Grad Ost eingestellt. Damit folgt man dem Beispiel der ARD.

Anzeige
Zum Ende des letzten Jahres hat man die Verbreitung des ZDF-Programms über den Eutelsat-Satelliten Hot Bird bei 13 Grad Ost beendet. Das hat eine Sprecherin des öffentlich-rechtlichen Senders gegenüber den Kollegen von InfoDigital bejaht. Das Erste ging diesen Schritt schon Ende März, das seitdem nur noch über Astra 19,2 Grad Ost sendet.

„Die Empfangbarkeit aller ZDF-Programme in Deutschland ist durch die Ausstrahlung über SES Astra gewährleistet. Ebenso tragen die Verbreitung als Livestream im Internet sowie die Möglichkeit, ZDF-Programme in der ZDFmediathek abzurufen, zur flächendeckenden, in vielen Fällen auch weltweiten – die entsprechenden Rechte vorausgesetzt – Empfangbarkeit bei“, so die Sprecherin weiter.
 
Als Grund nennt das ZDF auch die Finanzen. Um verantwortungsbewusst mit den Rundfunkbeiträgen der Bürger umzugehen, habe man sich dazu entschieden, sich von der Verbreitung über Eutelsat Hot Bird zu verabschieden.

[jk]

Bildquelle:

  • Empfang_Satellit_Artikelbild: © twobee - Fotolia.com
Anzeige

38 Kommentare im Forum

  1. Ich persönlich hätte kein Problem, wenn der ORF auch außerhalb Österreichs zu sehen wäre. Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre: - 8,7 mio. Österreicher können nicht die Programmrechte auch für 82 mio Deutsche und 8,2 mio Schweizer schultern - umgekehrt ist es ein Klacks, wenn pro Deutschem/r 0,1 Schweizer und 0,1 Österreicher mitgenommen werden. Da wäre vermutlich die Verschlüsselung teurer. - ORF kauft selten Exklusivrechte ein. Gerade RTL und PRO7 stiegen massiv auf die Barrikaden und haben noch zu Analogzeiten erreicht, dass zB. die Reichweite des Senders Gaisberg (Salzburg) massiv vermindert wurde - der reichte mal bis München. Viele Sendungen gibt es auch auf ARD/ZDF/SRG als Co-Produktion oder aus gemeinsamen Rechteerwerb. Als DVB-T in .at startete, durften beispielsweise viele Sendungen auf 3-Sat nicht terrestrisch ausgestrahlt werden, da dafür die Rechte nicht vorlagen... Naja seit DVB-T2 (eigenartigerweise "Simpli.TV" genannt) ist auch die Terrestrik verschlüsselt, das ist eine ganz unselige Konstruktion mit der halbkommerziellen Tochterfirma ORS... Vermutlich ist man da der Argumentation von RTL gefolgt, dass HD-Inhalte so wertvoll seien, dass sie weggesperrt werden müssen...
  2. Die ORF Verschlüsselung war bis 2014 offen und die aus der Schweiz ist es noch heute, also wer will konnte und kann noch schauen. Und wenn ARD/ZDF keine Verschlüsselung einsetzen, können ja unsere Nachbarn nichts dafür.
Alle Kommentare 38 im Forum anzeigen

Kommentieren Sie den Artikel im Forum