Panne bei MagentaSport – Entschuldigung folgt auf dem Fuß: Ärger „verständlich“

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© Dirk Schumann - Fotolia.com
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Der Bezahl-Anbieter MagentaSport hatte technische Probleme bei den Übertragungen der 3. Fußball-Liga und der Basketball-Euroleague und dies umgehend bedauert.

„Das ist natürlich nicht schön und wir müssen uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigen“, sagte Sprecher Malte Reinhardt der Deutschen Presse-Agentur. Durch ein „technisches Problem“ seien die 3. Liga und die Euroleague-Partie zwischen Alba Berlin und Roter Stern Belgrad am Dienstagabend nicht wie gewohnt über die App und die Webseite zu sehen gewesen. Die Plattform MagentaTV sei nicht betroffen gewesen.

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Alternativ konnte das kostenlose MagentaSport-Angebot via Youtube und Facebook geschaut werden

In den sozialen Netzwerken hatte die Telekom-Tochter dafür viel Kritik hinnehmen müssen. „Der Ärger der Zuschauer ist natürlich völlig verständlich“, sagte Reinhardt. MagentaSport hatte seine Kunden kurz vor Anstoß in der 3. Liga über das Problem informiert. Als Alternative konnten Zuschauer das Top-Spiel 1. FC Kaiserslautern gegen 1860 München ab kurz nach dem Anpfiff über die Facebook-Seite und den Youtube-Kanal von MagentaSport verfolgen. Die Konferenz, die übrigen Partien und das Basketball-Spiel folgten später.

Das Sport-Angebot der Telekom hatte das Top-Spiel zwischen Lautern und München am Dienstagabend über seine üblichen Kanäle kostenlos live zeigen wollen. Dass dadurch gestiegene Zugriffszahlen für die Panne gesorgt haben könnten, schloss Reinhardt jedoch aus. „Es ist eine technische Komponente im Rechenzentrum unseres Dienstleisters ausgefallen“, sagte er.

Für die kommenden Live-Übertragungen würden nun zusätzliche Komponenten eingeplant: „Wir rüsten derzeit noch einmal auf. Wir tun alles dafür, dass das nicht wieder passiert.“

Bildquelle:

  • Basketball_MagentaSport3: © Telekom
  • Testbild: © Dirk Schumann - Fotolia.com

4 Kommentare im Forum

  1. Großes Lob an die Telekom: die Kunden wurden ehrlich über die vorhandenen Probleme informiert und das Programm wurde alternativ über andere Plattformen verfügbar gemacht. Kein Vergleich zum Beispiel zu DAZN, wo die Probleme ja fast immer beim Kunden liegen (zumindest nach Aussage von DAZN).
  2. ... und auch nicht zu Sky. Dort ist dann zufällig über keine Plattform ein Ansprechpartner zu finden. Wenn der Ärger der Abonnenten verraucht ist, beginnt Sky mit Erbsenzählerei und behauptet rotzfrech, dass es nur einen überschaubaren Kreis betraf. Pro Forma wird sich entschuldigt und das war es dann.
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