Der letzte Vorhang bei der Goldenen Kamera fällt doch erst im November

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Zunächst aufgeschoben, dann aber wirklich aufgehoben: Die für den 21. März geplante letztmalige Auflage des Fernseh- und Filmpreises Goldene Kamera wird wegen der Coronavirus-Epidemie verschoben.

Neuer Termin im Berliner Flughafen Tempelhof ist der 12. November. Diese Entscheidung habe man auf Grundlage der Risikobewertung von Großveranstaltungen des Robert-Koch-Instituts und der Empfehlungen des Krisenstabs der Bundesregierung getroffen, teilte die Funke Mediengruppe am Freitag mit.

„Wir haben uns schweren Herzens zu diesem Schritt entschieden“, sagte Andreas Schoo, Geschäftsführer der Funke Mediengruppe. „Angesichts der sich täglich ändernden und beschleunigenden Entwicklung mussten wir aber so handeln, denn an erster Stelle steht die Gesundheit unserer Gäste, der Partner, des Publikums sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Die Goldene Kamera wird seit 1994 im ZDF als TV-Gala ausgestrahlt. Es gibt den Fernseh- und Filmpreis seit 1966. Gegründet wurde er von der Fernsehzeitschrift „Hörzu“, die bis 2014 zum Springer-Verlag gehörte.

Das Ende der Preisverleihung in ihrer bisherigen Form begründet Funke mit sich ändernden Sehgewohnheiten der Zuschauer.

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