ORF Teletext feiert 40-jähriges Jubiläum

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Alles begann mit nur 64 Seiten auf gerade mal 500 teletextfähigen TV-Geräten in ganz Österreich – heute erfreut sich der Teletext mit mehr als 1.500 Seiten immer noch großer Beliebtheit und gilt als verlässliche Informationsquelle.

Als Versuchsprogramm rief der spätere ORF-Generalintendant Gerhard Weis den ORF Teletext am 21. Januar 1980 ins Leben. Dabei nutzte der Sender als erste TV-Station auf dem europäischen Kontinent die Möglichkeit, regelmäßig Textinformationen über die sogenannte Austastlücke des Sendesignals auf die Fernsehbildschirme zu bringen.

Seit nunmehr vierzig Jahren sei die Beliebtheit des Teletextes bis heute nicht geschmälert worden, so der ORF. Selbst vor der Digitalisierung mache der Teletext nicht halt, obwohl sich an der Technik seit 1980 nichts großartig verändert hat: Es gibt maximal 800 einzeln aufrufbare Seiten, von Seite 100 bis einschließlich Seite 899; eine Teletext-Seite besteht aus höchstens 99 Unterseiten. Für Texte, Tabellen und Grafiken stehen pro Seite nur 23 Zeilen mit je 40 Anschlägen zur Verfügung, sechs Farben sowie Schwarz und Weiß stehen zur Auswahl. Auf mehr als 1.500 Seiten, die die anwählbaren Seiten plus Unterseiten umfassen, können die Leser auf umfangreiche aktuelle Informationen und Services zugreifen – übertragen wird der Teletext als eigener Datenstrom und ist in praktisch jedem Haushalt empfangbar.

Auch auf digitalen Plattformen habe sich der ORF Teletext längst etabliert: Vollständig abrufbar ist er seit 2002 im Internet auf teletext.ORF.at und seit 2014 auch über das HbbTV-Angebot des ORF, ORF Smart. Eine mobile App zum Herunterladen auf das Smartphone gibt es seit 2016. Das gesamte ORF Teletext-Angebot ist auf der Website, der App und dem Smart-TV-Angebot verfügbar und bietet zusätzliche Features wie etwa direkt anwählbare Unterseiten, Navigationsleisten und Direktlinks zu Themenkategorien.

Bildquelle:

  • ORF_TELETEXT_40_Jahre_01: © ORF

15 Kommentare im Forum

  1. Was mich stört: überall ist es üblich, das TV-Programm auf den Seiten 301-303 abzubilden. Nur im ORF-Text muss man sich an die Seiten 311 aufwärts gewöhnen
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