„Tatort“-Dreharbeiten durch Polizei beendet

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Bild: © ARD/SF DRS/ORF
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Ein Filmteam, das trotz der Ausbreitung des Coronavirus mit Dreharbeiten zu einer „Tatort“-Folge beschäftigt war, ist von der Polizei ermahnt worden.

Die Filmleute seien am Donnerstag in Charlottenburg angetroffen worden, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Etwa 35 Menschen seien an den Dreharbeiten beteiligt gewesen, viele hätten einen Mundschutz getragen. Einen strafrechtlichen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz habe die Polizei nicht festgestellt, daher habe es auch keine Anzeige gegeben.

Trotzdem habe das Team die Dreharbeiten beendet.

Bildquelle:

  • Tatort-Vorspann: © ARD/SF DRS/ORF

12 Kommentare im Forum

  1. Also wurden die Dreharbeiten in Berlin, doch nicht von der Polizei beendet das ist ja das Dilemma, in Berlin sind noch immer Gruppen bis zu 50 Teilnehmern erlaubt, da wäre eine entsprechende Rechtssicherheit, für die "Filmschaffenden" besser, wenn sie die Dreharbeiten selbst beenden oder absagen, bleiben die Produktionsfirmen, auf dem Schaden am Ende wohl selbst sitzen.
  2. Ich finde es nicht widersprüchlich, ich denke ermahnt ist hier im Sinne von überredet, zur Einsicht gebracht gemeint! Vielleicht haben die dem Drehteam die Augen geöffnet, wie deren Verhalten in der Öffentlichkeit ankommt, beschissene PR und so.
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