„Unorthodox“: Miniserien-Emmy geht nach Deutschland

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© Television Academy, National Academy of Television Arts & Sciences, International Academy of Television Arts & Sciences
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Bei den diesjährigen Emmys gab es aus deutscher Sicht Grund zur Freude: Die aus Niedersachsen stammende Maria Schrader kann sich über eine Auszeichnung freuen.

Damit gewann bei den Preisen für die Miniserien zum ersten Mal eine Deutsche den Preis als beste Regisseurin: Schrader bekam die Auszeichnung für die vierteilige Serie „Unorthodox“ beim Streaminganbieter Netflix. Sie erzählt darin die Geschichte der ultra-orthodoxen Jüdin Esther, die vor ihrem Ehemann aus New York nach Berlin flüchtet. „Ich bin sprachlos“, sagte die auch als Schauspielerin bekannte 54-jährige Schrader in einer Live-Schalte, umgeben von einigen Mitgliedern des Teams.

Die drei großen Abräumer am Sonntagabend waren das Drama „Succession“ um die kaputte Familie eines Medienmoguls, die freundliche Toleranz-Comedy „Schitt’s Creek“ und die auf einem realen Massaker an Schwarzen im US-Süden beruhende Comicverfilmung „Watchmen“.

Bildquelle:

  • emmyawards: Emmy Awards

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