35 Prozent der Deutschen wollen ARD und ZDF nicht

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Hamburg – Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erreicht die höchsten Zustimmungswerte bei Akademikern und Besserverdienern.

Dies ergab eine Emnid-Umfrage im Auftrag von „Auf einen Blick“, bei der 1004 Personen über 14 Jahre im gesamten Bundesgebiet befragt wurden. Überraschend daran ist, dass große Teile der Berufstätigen das Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender für entbehrlich halten.

Laut der Studie gaben nur 54 Prozent der arbeitenden Bevölkerung an, nicht auf ARD, ZDF, Arte und Co. verzichten zu können. Betrachtet man das Interesse an den Sendern nach den soziodemographischen Kriterien Geschlechtszugehörigkeit und Alter, so wird deutlich, dass vor allem Männer und jüngere Menschen den öffentlich-rechtlichen Sendern den Rücken kehren.
 
Dagegen ist in der Gruppe der Besserverdienenden mit einem Hauhaltsnetto von mindestens 1 500 Euro sowie bei Menschen mit Abitur oder Universitätsgrad die Akzeptanz weitaus höher: 69 Prozent der Besserverdienenden und 76 Prozent der Studierten sprechen sich für das öffentlich-rechtliche Rundfunkangebot aus. [lf]

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