3sat-Dokumentation über spektakulären Kunstschatz Gurlitts

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Bild: Destina - Fotolia.com
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2012 machten Zollfahnder den spektakulärsten Kunstfund der letzten Jahrzehnte. In einer Münchner Wohnung fanden die Zöllner über 1000 Kunstwerke.

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Unter den Werken, die Cornelius Gurlitt von seinem Vater Hildebrand Gurlitt erbte, waren unter anderem Gemälde von Matisse, Rodin und Monet. Die Werke galten jahrelang als verschollen. Hildebrand Gurlitt galt als einer der wichtigsten Kunsthändler der Nationalsozialisten. 

In der fiktiven Dokumentation „Gurlitts Schatten“ werden die Stationen des Falles nachgezeichnet, befragt Beteiligte und gewährt Einblick in das Leben eines Eremiten.

Bevor Cornelius Gurlitt sich zu den Kunstgegenständen äußern konnte, verstarb er und vermachte alles dem Kunstmuseum Bern. Dies nahm die Erbschaft unter der Bedingung an, dass alle unter Raubkunstverdacht stehenden Bilder in Deutschland verbleiben. Der Fall ist auch bis heute noch brisant. Immer noch nicht ist die Frage geklärt, wieviel Raubkunst sich unter den Kunstschätzen befindet und ob die Beschlagnahmung einer ganzen Kunstsammlung gerechtfertigt war.

Anlässlich der Doppelausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt“ in der Bundeskunsthalle Bonn und im Kunstmuseum Bern vom 3. November 2017 bis zum 11. März 2018 zeigt 3sat die die Dokumentation „Gurlitts Schatten“ am Samstag, 4. November um 20.15 Uhr. [jrk]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com
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