3sat: Themenwoche zu Visionären und Utopien

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Anfang April dreht sich bei 3sat eine Woche lang alles um visionäre Denker und revolutionäre Ideen. In über 20 Sendungen, darunter 13 Erstausstrahlungen widmet sich der Sender Menschen, die für ihre Visionen von einer besseren Zukunft mit aller Kraft gekämpft haben.

Den Auftakt macht am Sonntag, den 8. April, um 21.35 Uhr, der Spielfilm „Gandhi“. Am darauffolgenden Montag starten die Wochentagsmagazine „Nano“ und „Kulturzeit“ ihre jeweils dreiteiligen Reihen zur Themenwoche „Visionäre und Utopien“.

Um 18.30 Uhr widmet sich „Nano“ in „Up, up with your IQ – Wie die Technik den Menschen verändern wird“ der Frage, ob die Gentechnik die Evolution verändern wird. Künstler, die das eigene Leben als utopischen Entwurf sehen, stehen im Mittelpunkt der am Montag, den 9. April, um 19.20 Uhr, startenden, dreiteiligen Reihe „Gelebte Utopien – Auf den Spuren einer besseren Welt“. Die beiden weiteren Folgen werden am darauf folgenden Mittwoch und Freitag zur gleichen Zeit gesendet.

Christoph Weinert beleuchtet am 11. April um 20.15 Uhr und 21. Uhr in der zweiteiligen Dokumentation „Dutschke“ das Leben und Wirken des Studentenführers. Rudi Dutschke wurde durch das Attentat am 11. April 1968 bekannt, an deren Spätfolgen er auch verstarb.

3sat zeigt im Anschluss um 21.45 Uhr die Dokumentation „Oasen der Freiheit – Anarchistische Streifzüge“ von Martin Hanni. Der Schriftsteller Ilija Trojanow („Der Weltensammler“) reist durch Europa und besucht selbstverwaltete Dörfer in Andalusien. Auch das in den 1920er Jahren erbaute Wanderhaus der anarcho-syndikalistischen Bewegung, die Bakuninhütte im Thüringer Wald, steht auf dem Reiseplan.

Am Donnerstag, 12. April zeigt der Kultursender um 20.15 Uhr die Dokumentation „Eine faire Welt – nur Utopie?“ von Alex Gibbey. Auch wenn jeder Fairness für erstrebenswert hält, akzeptieren wir ein großes Maß an Ungleichheit und nehmen soziale Missstände einfach hin. Costa Rica und Island haben ihre Volkswirtschaften auf ein faires Miteinander ausgerichtet.

Der 200. Geburtstag von Karl Marx steht am Donnerstagabend um 21 Uhr im Mittelpunkt der Sendung mit Gert Scobel. Seine Analysen und Visionen entwickeln heute wieder eine ganz neue Dynamik. Aber was würde er zur Gesellschaft heute und Themen wie Grundeinkommen oder Gemeinwohl-Ökonomie sagen. In „Marx heute“ diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen, darunter dem Marx-Biograf Jürgen Neffe.

Am Freitag, 13. April folgt um 21.00 Uhr das 3sat-Wirtschaftsmagazin „makro: Von der Utopie zur Realität“. Innovationen, wie Strom aus der Sonne gewinnen, weltweit Nachrichten in Sekundenschnelle versenden oder einkaufen per Mausklick waren für unsere Eltern realitätsfern. Sie gehören heute zum Alltag. Die Industrialisierung hat die Lebensbedingungen von Millionen Menschen wesentlich verbessert. Doch wir müssen auch mit den Schattenseiten leben. Der Klimawandel und wachsende Ungleichheit beschäftigen die Menschheit immer mehr.

Zum Abschluss gibt es die Dokumentation „Was von der Revolution übrig blieb“. Am Sonnabend, 14. April, um 19.30 Uhr, fragt 3sat, was 200 Jahre nach dem Geburtstag von Karl Marx und über 100 Jahre nach dem Beginn der Oktoberrevolution vom Kommunismus geblieben ist. [jrk]

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