3sat zeigt diese Woche „Nachkriegskino“

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Bild: Destina - Fotolia.com
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In dieser Woche zeigt 3sat in seiner Filmreihe „Nachkriegskino“ sieben Filme der Nachkriegsjahre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Den Auftakt bildet bereits an diesem Dienstag um 20.15 Uhr Bernhard Wickis Antikriegsklassiker „Die Brücke“ aus dem Jahr 1959. In der Endphase des Krieges rücken die Alliierten vor und das NS-Regime zieht sein letztes Aufgebot zum „Volkssturm“ ein. Sieben Gymnasiasten sollen eine Brücke in ihrer Heimatstadt bewachen. Wie kaum ein anderer Film schafft es dieses Drama mit seinen realistischen Kampfszenen, das Pathos vom heroischen Soldatentod nachhaltig zu demontieren.

Um 22.35 Uhr folgt der Schweizer Spielfilm „Die vier im Jeep“ von 1950. Der Film von Leopold Lindtberg spielt zur Zeit der Wiener Besatzung. Ein aus sowjetischer Gefangenschaft Geflohener wird gesucht, und ein Amerikaner, ein Engländer, ein Franzose und ein Russe ermitteln. Bald stehen sie vor einer schweren Entscheidung.

Morgen um 22.25 Uhr zeigt der Sender die deutsch-österreichische Produktion „Der letzte Akt“ von Georg Wilhelm Pabst aus dem Jahr 1955. Hauptmann Richard Wüst Hitler soll über die Lage an der Front aufklären. Ein kritisches Wort kostet ihn das Leben.

Am Donnerstag, 6. September folgt um 22.25 Uhr Helmut Käutners Spielfilm „Schwarzer Kies“ (1961). In einem Hunsrück-Dorf wird eine US-Militärbasis mit 6.000 Soldaten errichtet. Obwohl niemand sie leiden kann, macht doch jeder sein Geschäft mit ihnen.

Freitag zeigt 3sat Robert Siodmaks scharfsinnigen Thriller „Nachts, wenn der Teufel kam“ um 22.25 Uhr. Ein Mörder und sein Verfolger werden im Nazi-Deutschland zum Spielball politischer Interessen.

Kurz nach Mitternacht (0.05 Uhr) zeigt 3sat noch den Schweizer Spielfilm „Der 10. Mai – Angst vor der Gewalt“ von Franz Schnyder aus dem Jahr 1957. Am 10. Mai 1940 marschieren in Belgien, Holland und Luxemburg Hitlers Truppen ein. Ein junger Deutscher flieht in die Schweiz, weil er auf die Hilfe alter Freunde hofft – jedoch vergeblich.

Den Abschluss der siebenteiligen Filmreihe „Nachkriegskino“ bildet am Sonntag, den 9. September, um 16.50 Uhr „Der gläserne Turm“ (1957) mit Lilli Palmer und O.E. Hasse. Katja hat einen Unternehmer geheiratet und ihren Beruf als Schauspielerin aufgegeben. Doch schon bald gerät ihre Welt ins Wanken. [jrk]

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9 Kommentare im Forum

  1. Und wieder einmal keine Fakten: 1. Du hast den Artikel nicht gelesen - gerade der letzte Film ist da interessant. 2. Es sind Filme aus der Nachkriegszeit, also der Zeit nach dem Krieg. Und für dich: In dieser Zeit lebte Hitler nicht mehr.
  2. Genau, sämtliche Kriege der Weltgeschichte hatten mit Hitler zu tun. Du schreibst hier ja ähnlichen Schwachsinn wie in dem andernen Thread. Du willst Recht haben, obwohl du absoluten Müll schreibst. Tja, einfach nicht ernst nehmen.
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