Koks, Killer und der Kiez: Neue ARD-Doku über die 80er auf St. Pauli

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Eine neue ARD-Dokuserie soll den Zeitenwandel auf dem Hamburger Kiez in den 1980er Jahren beleuchten.

In dem True-Crime-Fünfteiler gehe es um die Zeit, als Aids, Kokain und Auftragsmorde Einzug in das Rotlichtviertel rund um die Reeperbahn auf St. Pauli hielten, teilte die Gebrueder Beetz Filmproduktion am Montag zu Drehbeginn mit. Interviews mit Kiez-Legenden und zum Teil unveröffentlichtes Archivmaterial würden die Zeit wieder lebendig werden lassen, «in der auf St. Pauli scharf geschossen wurde und Auftragskiller Werner „Mucki“ Pinzner sein Unwesen trieb», hieß es.

Die vom German Motion Picture Fund und der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein geförderte Serie soll den Planungen zufolge Ende nächsten Jahres in der ARD-Mediathek zu sehen sein. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk. «Gerade die immer populärer werdende Mediathek der ARD ist die geeignete Plattform, um auch ein jüngeres Publikum zu erreichen», sagte Produzent Christian Beetz.

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1 Kommentare im Forum

  1. Für mich ist der Kiez da längst gestorben. Jedes WE Tausende betrunkende Jugendliche, die sich mit Billigfusel dort die Kante geben. Kaum noch Bordelle und seriöse Bars, der Flair, das Anrüchige, gibts dort kaum noch. Sehr schade.
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