Ärger wegen Renovierung: Nach Tine Wittler kommt das Finanzamt

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Erst kommt der Renovierungstrupp vom Fernsehen – und dann der Brief vom Finanzamt: Bereits mehrere Teilnehmer des RTL-Renovierungsformats „Einsatz in vier Wänden“ mit Tine Wittler bekamen Steuerbescheide ins Haus.

Finanzämter gehen einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ zufolge offenbar zunehmend davon aus, dass die Verschönerungseinsätze mit Einbauten von Türen, Bädern oder Küchen versteuert werden müssen.

Mit dieser neuen Sichtweise der Berliner Finanzverwaltung sei man erstmals Ende 2012 konfrontiert worden, sagt Marc Lammek, Geschäftsführer der Firma MME, die das Format produziert. Man befinde sich im Gespräch mit der Finanzverwaltung.
 
Die in den Sendungen gezeigten Familien, oft mit prekärem sozialem Hintergrund, können die Forderungen des Finanzamts allerdings oft schwerlich erfüllen. In der Branche heißt es, wenn sich die Berliner Einschätzung der Finanzverwaltung durchsetzen würde, könne dies das Ende des quotenstarken Genres bedeuten. [fp]

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64 Kommentare im Forum

  1. AW: Ärger wegen Renovierung: Nach Tine Wittler kommt das Finanzamt Das wundert mich gar nicht . Wenn schon der spendierte Kaffee eines Aussendienstmitarbeiters beim Kunden einen zu versteuernden "geldwerten Vorteil" bedeutet... Aber wie soll eine Familie, die schon gar nichts hatte, dann plötzlich um die 100'000 € versteuern? Die können dann gleich Insolvenz anmelden.
  2. AW: Ärger wegen Renovierung: Nach Tine Wittler kommt das Finanzamt ...und an "Raus aus den Schulden" übergeben werden.
  3. AW: Ärger wegen Renovierung: Nach Tine Wittler kommt das Finanzamt Yep, von Vox zu RTL zu Herrn Zwegert ... das passt schon ... Und mal ernsthaft: Wenn ein Sender so eine Geschichte durchzieht, dann sollte er das auch komplett und rechtlich durchdenken ... und dazu zählen auch Steuern, die in Deutschland ggf. fällig sind ... Auch wenn es jetzt wieder den großen Aufschrei gegen die Finanzämter gibt: Entweder muss man die Gesetze ändern oder es gilt nun einmal das deutsche Steuerrecht ... wobei ich in diesem Fall keinen Grund für Ausnahmen sehe ...
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