Ansturm auf Handy-TV-Frequenzen

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Hamburg – Die Hamburgische Anstalt für neue Medien HAM verzeichnete großes Interesse an den ausgeschriebenen Frequenzen für die beiden Handy-TV-Standards DVB-H und DMB für die norddeutsche Region.

Mit Ablauf der Ausschreibungsfrist am 3. Februar gingen über 40 Anträge und Interessenbekundungen ein, u.a. auch von den Großen der TV-Branche wie Premiere, RTL und ProSiebenSat.1.

Die meisten betreffen den Standard DVB-H. DVB-H wird in Deutschland zunächst über die drei Pilotprojekte Hamburg, Berlin und Hannover eingeführt. HAM-Direktor Dr. Lothar Jene meinte, dass die Pilotprojekte Schrittmacherfunktioyn haben werden. „Das Interesse großer Player an der Ausschreibung spricht für die Chancen von DVB-H. Wir hoffen auf einen Beginn des Betriebs in den drei Ballungsräumen innerhalb der nächsten Monate.“
 
Für den Plattformbetrieb beim DVB-H-Projekt haben sich bei der HAM folgende Unternehmen beworben: E-Plus Mobilfunk, MFD Mobiles Fernsehen Deutschland, Neva Media, O2 Germany, T-Mobile Deutschland, T-Systems Business Services und Vodafone D2. Als Inhalteanbieter auf einer DVB-H-Plattform wollen folgende Sender bzw. Unternehmen präsent sein: Hamburg 1, HSE 24, Mobile Media on Air, Norddeutscher Rundfunk, Oldie 95, Premiere Fernsehen, ProSiebenSat.1-Gruppe, Radio Business to Consumer, Radio Hamburg, RTL-Gruppe, RTL Radio, TIDE, ZDF und Truck Radio. Für den Betrieb einer DMB-Plattform haben sich folgende Unternehmen beworben: Anixe TV, MFD Mobiles Fernsehen Deutschland, Walk’n Watch Gesellschaft für mobiles Fernsehen und Western Star. Interesse an der Verbreitung ihrer Programme via DMB haben bekundet: Big 4-Konsortium (Antenne Bayern, Radio ffn, Hit Radio Antenne, Radio/Tele FFH), Norddeutscher Rundfunk, Truck Radio und das ZDF. [mg]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

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